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Stand: Juni 2017

Green Cooling Initiative


Ziel und Massnahmen

Das Projekt trägt dazu bei, Prozesse und Strukturen in der Kälteerzeugung und Klimatisierung effizienter zu gestalten sowie den Transfer von Technologien zur Emissionsminderung in Entwicklungsländern zu beschleunigen. Hierzu wird ein "Green Cooling" Netzwerk aufgebaut, das Kooperationen zwischen Technologiegebern und -nehmern in Industrie-, Entwicklungs- und Schwellenländern anbahnt. Zudem werden so Anreize für Investitionen in klimafreundliche Technologien geschaffen. Gesammelte Erfahrungen fließen in den neuen Klimaschutz-Technologietransfer-Mechanismus unter der UN-Klimarahmenkonvention ein.

Nachfolgeprojekt Green Cooling Initiative II

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Lösungsansätze in Technology Road Maps im Bereich Kühlung, Klimatisierung und Schaum erarbeitet
  • Finanzielle und personelle Beteiligung am Technology Executive Committee (TEC)
  • GCI mit über 60 Netzwerkmitglieder aus Unternehmen, Politik, NGOs, Wissenschaft
  • Austausch mit Herstellern aus Entwicklung- und Schwellenländern unter anderem durch Workshops oder Side Events gefördert
    Dialog mit Partnerländern durch internationalen Veranstaltungen und Fachforen angestoßen
  • Webseite des Netzwerkes "Green Cooling Initiative" mit Informationsmaterial, technischen Arbeitsmaterialien und virtuellem Dialogforum zu nachhaltiger Kühlung inkl. Datenbank mit Auswertungen zu Minderungsszenarien im RAC-Sektor etabliert
  • GCI / GCAI  auf den Netzwerktreffen der afrikanischen und westasiatischen Ozonschutzbeauftragten sowie auf der Atmosphere-Konferenz in Barcelona im April 2016
  • gemeinsames Side Event u.a. mit UNEP U4E, Bosch Siemens Hausgeräte und dem TEC Vertreter über den wichtigen Aspekt der Energieeffizienz innerhalb des UN Technology Mechanism im April 2016
  • gemeinsames Side Event mit UNIDO und NDE Ghana zum Thema Technologietransfer im RAC Sektor
  • Trainings für Techniker zu natürlichen Kältemitteln sowie Installation und Wartung von R290-Raumklimageräten in Ghana im April 2016
  • Formalisierung der Technologiepartnerschaft zu solarbetriebener Fischereikühlung  mit Lake View Fisheries in Kenia sowie im Hotelsektor mit Jetwings in Sri Lanka: http://www.ft.lk/article/538544/Jetwing-Hotels-enters-partnership-with-Germany-s-Green-Cooling-Initiative
  • Expertentag auf der Chillventa-Messe 2016 in Nürnberg für Industrievertreter und politische Akteure über die Vorteile von natürlichen Kältemittel und die Marktreife neuer energieeffizienter Technologien
  • Side Events auf der 28. Vertragsstaatenkonferenz zum Montreal Protokoll in Kigali:
     1. R290-Klimageräte (gemeinsam mit UNIDO, FECO, Midea)
     2. Integration des HFKW-Ausstiegs in nationale Minderungspläne (gemeinsam mit GIZ Proklima)
     3. Erste Projekte zum Umstieg von HFKWs auf nicht halogenierten KWs in der Kühltechnikproduktion, Walton, Bangladesh and Palfridge, Swaziland (gemeinsam mit UNIDO und UNDP)
  • nationale Stakeholder-Workshops in Mauritius, Namibia, Ghana und Kenia zur Besprechung und Verifizierung der Ergebnisse der jeweiligen RAC-Inventare

Projektdaten

Land:
Global

Partnerinstitution:

Ministerien für Umwelt oder für Industrie und Technologie und deren nationale Ozonschutz-Abteilungen (National Ozone Units) in ausgewählten Partnerländern


Durchführungs­organisation:

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH


BMUB-Förderung:
3.743.073,91 €

Projektlaufzeit:
02/2012 bis 04/2018

Internetauftritt:
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