IKI Small Grants

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH beauftragt, internationale Antragsverfahren für Kleinprojekte durchzuführen – das IKI Small Grants Programm. Hier finden Sie die Informationen zur Unterstützung von kleinen Organisationen in Entwicklungs- und Schwellenländern durch dieses Förderprogramm.

Der Call for Proposals ist geschlossen. Die Bewerbungsfrist endete am 05.03.2020 um 23:59:59 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Bitte beachten Sie auch, dass wir Fragen zu dieser Ausschreibung und zur Einreichplattform nur bis zum 05.03.2020 um 16:00:00 Uhr MEZ beantworten konnten.

Aktuelles Auswahlverfahren

Die Anträge werden nun einer detaillierten fachlichen und rechtlich-kaufmännischen Evaluierung durch das IKI-Small-Grants-Team der GIZ in Berlin unterzogen. Hierbei wird auch die Außenstruktur der GIZ eingebunden.

Das IKI-Small-Grants-Team der GIZ wird anschließend die ausgewählten Antragsteller informieren. Hierauf folgt eine weitere fundierte Prüfung des Projektkonzeptes. Die geplante Projektdauer liegt zwischen sechs Monaten und zwei Jahren (in begründeten Ausnahmefällen kann die Projektdauer auch länger sein). Der Projektbeginn sollte für das 4. Quartal 2020 geplant werden.

Informationen zum Auswahlprozess

Das Auswahlverfahren und die Mittelauszahlung laufen über die GIZ und die Verfahren der GIZ. Die Auswahlverfahren finden regelmäßig statt und werden auf dieser Webseite publiziert. Das IKI Small Grants Team der GIZ wählt die Projekte in Abstimmung mit dem BMU aus. Ausführliche Informationen über Förderbedingungen, Auswahlkriterien, Projektziele und Förderschwerpunkte sind in dem Dokument „Förderinformation IKI Small Grants“ zu finden.

Antragsberechtigte Organisationen

Antragsteller müssen Sitz und Registrierung in einem Land haben, das die Kriterien für Official Development Assistance (ODA) erfüllt, wie sie vom Development Assistance Committee (DAC) der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) definiert wurden. Bei Mehrländerprojekten müssen die Länder benachbart sein. Globalprojekte werden nicht gefördert, ebenso wie Organisationen mit einem mittleren jährlichen Umsatz von mehr als 500.000 Euro. Die vorgeschlagenen Projekte müssen gemeinnützig sein.

Safeguards

Das IKI-Small-Grants-Safeguards-System ist ein wichtiges Instrument, um Schäden zu vermeiden oder zu mindern, die bei der Durchführung eines Projektes den Menschen oder der Umwelt entstehen könnten. Aus diesem Grund müssen Antragsteller eine Einschätzung abgeben, ob ihr Projekt das Risiko birgt, negative Auswirkungen zu verursachen.

 

Standardindikatoren

Standardindikatoren sind ein wichtiges Instrument für das Gesamtmonitoring aller IKI-Small-Grants-Projekte. Sie sind nicht Bestandteil des Projektantrags. Die Standardindikatoren werden zusammen mit den Antragstellern der ausgewählten Projekte vor Vertragsabschluss festgelegt.

Häufig gestellte Fragen

Die vorliegenden FAQs dienen lediglich als Überblick. Für weitere Informationen zu den Förderkriterien empfehlen wir, die IKI-Small Grants-Funding-Information, die IKI-Small-Grants-Application-Guidelines und die anderen auf dieser Website zur Verfügung gestellten Dokumente sorgfältig zu lesen.

Welche Organisationen sind förderfähig?

Eine Förderung wird ausschließlich Organisationen gewährt, welche die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Organisationen, die in einem ODA-Land ansässig und registriert sind (siehe: Liste der ODA-Länder)
  • Organisationen, die vor mindestens drei Jahren gegründet wurden (Jahr 2017 oder früher)
  • Organisationen mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von nicht mehr als 500.000 EUR (während der letzten drei Jahre)
  • Konsortien sind nicht förderfähig, da dies die Weiterleitung von Projektmitteln von der leitenden Organisation an die Partner in den Konsortien bedeuten würde. Die Weiterleitung von Geldern ist jedoch nicht zulässig.

Welche Projekte sind förderfähig?

Eine Förderung wird ausschließlich Projekten gewährt, welche die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Projekte, die in einem ODA-Land umgesetzt werden (siehe: Liste der ODA-Länder)
  • Projekte, sie sich klar auf Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel oder dem Umweltschutz konzentrieren und sich dabei eindeutig auf einen der vier IKI-Förderbereiche beziehen: (1) Minderung von Treibhausgasemissionen, (2) Anpassung an die Folgen des Klimawandels, (3) Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken/der Forstwirtschaft, (4) Erhaltung der Biodiversität.
  • Projekte, die gemeinnützige Aktivitäten verfolgen. Dies sind Aktivitäten, die nicht auf die Einkommensgenerierung einer Organisation abzielen. Die finanzielle Förderung ist nicht für Projektvorschläge bestimmt, die die Stärkung eines Unternehmens oder einer gemeinnützigen Organisation verfolgen.
  • Forschungsprojekte werden nur dann finanziert, wenn sie eine starke Umsetzungskomponente aufweisen. Forschungsprojekte, die sich hauptsächlich auf die Datenerfassung, Auswertung und Veröffentlichungen konzentrieren, sind somit nicht förderfähig. Projekte, die sich auf die Bedürfnisse von spezifischen Zielgruppen konzentrieren und dabei einen relevanten Beitrag zu einem der IKI-Themenfelder leisten, können projektbezogene Forschung als Nebenaktivität durchführen.

Wie gestaltet sich der Entscheidungsprozess für die Projektauswahl?

  • Das IKI-Small-Grants-Team der GIZ wird die Anträge prüfen und in Abstimmung mit dem BMU Projekte auswählen.
  • Das Auswahlverfahren wird mehrere Monate dauern, voraussichtlich bis August 2020. Bitte sehen Sie von Anfragen zum Status Ihres Antrags ab.
  • Nach Beendigung des Auswahlverfahrens werden alle Antragstellerinnen und Antragsteller darüber informiert, ob sie für eine Förderung ausgewählt wurden oder nicht.
  • Weitere Einzelheiten des Entscheidungsprozesses (neben den bereits auf der Website und in den zugehörigen Dokumenten veröffentlichten Informationen) werden nicht kommuniziert.

Welche Fördersumme können Organisationen beantragen und welche Ausgaben sind förderfähig?

  • Der durch IKI Small Grants finanzierte Teil des Projektbudgets muss zwischen 20.000 und 100.000 Euro liegen.
  • Das Fördervolumen darf ein Drittel des durchschnittlichen Jahresumsatzes (der letzten drei Jahre) des Antragstellers nicht überschreiten.
  • Die Mittel können zur Deckung folgender Ausgaben verwendet werden:
    • internes Personal
    • externe Mitarbeitende/Beraterinnen und Berater
    • Transport-/Reisekosten
    • Ausbildungskosten
    • Veranstaltungskosten
    • Ausrüstung (Gegenstände über einem Wert von 800 Euro müssen inventarisiert werden. Der Projektantrag sollte einen Vorschlag für die zukünftige Verwendung dieser Gegenstände beinhalten.)
    • andere Kosten/Verbrauchsmaterialien (z.B. Übersetzungen, IT-Dienstleistungen)
    • interner Kapazitätsaufbau (gilt ausschließlich für gemeinnützige Organisationen; bis zu 10 Prozent des Gesamtfinanzierungsbudgets können für die Kapazitätsentwicklung beantragt werden)
    • allgemeine Verwaltungskosten
  • Die Weiterleitung von Mitteln an andere Durchführungspartner ist nicht zulässig.
  • Eigen- oder Drittmittel sind nicht erforderlich, werden jedoch sehr begrüßt.

Kontakt

IKI Small Grants Team

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit
(GIZ) GmbH
Potsdamer Platz 10
D-10785 Berlin
IKI-Small-Grants(at)giz.de