Schulungen

Von der Antragstellung bis zum Verwendungsnachweis

Teilnehmer der Schulung

IKI-Workshop; Foto: Stephanie Stuehler / IKI

Das Programmbüro der IKI wird erneut Schulungen für nationale (6. / 7. Februar) und für internationale Zuwendungsempfänger (8. / 9. Februar) in Berlin durchführen. Im Mittelpunkt werden Erläuterungen zu formalen und rechtlich-kaufmännischen Anforderungen von der Antragstellung bis zur Erstellung der Verwendungsnachweise stehen. Praxisbeispiele sollen den Teilnehmern die Anforderungen des Förderantrags sowie die Modalitäten der Berichterstattung verdeutlichen.  Die Teilnehmer erhalten die Gelegenheit Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und konkrete Fragen an das Programmbüro zu stellen.
Bei Interesse sowie bei Fragen zu Inhalt und Ablauf der Schulung wenden Sie sich bitte an das Programmbüro IKI unter programmbuero(at)programmbuero-klima.de

Hintergrund
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) veranstaltet in der Regel jährlich einen Ideenwettbewerb, in dem Projekte zur Förderung im Rahmen der IKI ausgewählt werden. Interessierte Organisationen reichen in einem ersten Schritt eine Projektskizze ein. Wird die Skizze positiv bewertet, muss im zweiten Schritt ein formaler Förderantrag eingereicht werden. Nach umfangreicher Prüfung entscheidet das BMUB abschließend über die Förderung.

Administrative Anforderungen über den kompletten Projektzyklus
Die Durchführung von Projekten aus Mitteln der IKI bringt administrative Vorgaben mit sich, die für viele Organisationen eine Herausforderung darstellen. Das Programmbüro IKI bietet deshalb im Februar 2017 wiederholt für Mitarbeiter von verschiedenen nationalen und internationalen Zuwendungsempfängern Schulungen an, in der die formalen Vorgaben erläutert und diese anhand von praktischen Beispielen vermittelt werden.
Ziel der Schulungen ist es, dass jeder Teilnehmer zukünftig die administrativen Vorgaben der IKI mit möglichst geringem Aufwand erfolgreich bewältigen kann. Dazu wird auf das gesamte Verfahren im Projektzyklus - von der Einreichung des Förderantrags bis zur Prüfung des Verwendungsnachweises - unter Berücksichtigung folgender Fragen eingegangen:

  • Welche administrativen Anforderungen werden an einen Förderantrag gestellt?
  • Was ist bei der Erstellung eines Finanzierungsplans zu beachten?
  • Welche Ausgaben oder Kosten sind förderfähig?
  • Was muss der jährliche Zwischennachweis beinhalten?
  • Was darf in dem abschließenden Verwendungsnachweis nicht fehlen, um Rückforderungen zu vermeiden?

Anmelden können sich nationale und internationale Zuwendungsempfänger, die zur Einreichung eines Förderantrages aufgefordert wurden oder Zuwendungsempfänger, die bereits laufende Projekte umsetzen.

Die Teilnahme an den Schulungen ist kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen.

Die Teilnahme an der Schulung hat keinen Einfluss auf eine Bewilligung eingereichter Förderanträge.

Bereits stattgefundene Schulungen 2016

Im Januar und Februar 2016 hat das Programmbüro im Auftrag des Bundesumweltministeriums erstmalig Schulungen zu rechtlichen und kaufmännischen Anforderungen der Projektförderung im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) durchgeführt. Mit zwei Veranstaltungen in Berlin und einer Veranstaltung in Washington, D.C., konnten knapp 70 Teilnehmer von insgesamt 48 nationalen und internationalen Zuwendungsempfängern von den Schulungen profitieren.
 
Im Mittelpunkt der mehrtägigen Workshops standen die rechtlichen und administrativen Vorgaben, die Zuwendungsempfänger beachten und anwenden müssen. Dazu wurde das komplette Verfahren im Projektzyklus von der Antragstellung über Projektdurchführung bis zur abschließenden Erstellung des Verwendungsnachweises behandelt. Die Teilnehmer/innen konnten anhand von Praxisbeispielen erfahren, wie die Berichterstattung im Rahmen der IKI funktioniert. Gleichzeitig gab es die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen und konkrete Fragen an das Programmbüro zu stellen.
 
Die Schulungen waren so konzeptioniert, dass die Teilnehmer/innen sich aktiv mit ihren Fragen und Erfahrungen einbringen konnten. Die Rückmeldungen waren deshalb sehr positiv, die Schulungen waren eine „gute Abwechslung zwischen theoretischen Input und praktischen Übungen“. Der Austausch mit anderen Zuwendungsempfängern und den Kollegen/innen des Programmbüros haben zu einem besseren Verständnis für die rechtlichen Rahmenbedingungen geführt. „Ich konnte viele hilfreiche Tipps für die Antragstellung und die Umsetzung meiner IKI-Projekte mitnehmen“, so eine Teilnehmerin nach dem Abschluss.

Weitere Informationen

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Programmbüro IKI unter programmbuero(at)programmbuero-klima.de.

An diese Adresse können Sie auch Ihre Fragen und Anregungen zur Schulung und Themen senden.