Nationale Anpassungspläne

Nationale Anpassungspläne und –strategien (NAP), die auf die Entwicklungsprioritäten des Landes abgestimmt wurden, sind eine wichtige Grundlage für Entwicklungsländer, um ihre Widerstandsfähigkeit gegen die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu stärken. 

Der NAP-Prozess wurde 2010 im Rahmen des Cancun Adaptation Framework ins Leben gerufen. Ziel ist es, alle Entwicklungsländer bei der Deckung ihres mittel- und langfristigen Anpassungsbedarfs zu unterstützen. Der Schwerpunkt des Prozesses liegt auf den am wenigsten entwickelten Ländern. Der NAP-Prozess ermöglicht den Regierungsinstitutionen, Anpassungsmaßnahmen in allen Sektoren zu identifizieren und zu priorisieren, präventive Maßnahmen zu operationalisieren und öffentliche Mittel entsprechend den Klimarisiken zuzuweisen. 

IKI unterstützt nationale Anpassungspläne zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) unterstützt Partnerländer bei der Entwicklung und Umsetzung nationaler Anpassungspläne. Schwerpunkte der Förderung liegen auf

  • der Optimierung von Landnutzungskonzepten, 
  • Wasserressourcen- und Küstenzonenmanagement, 
  • der Integration von Anpassungsaspekten in Sektorstrategien und 
  • nationalen Entwicklungs- und Investitionsplänen (Mainstreaming). 

Die beschriebenen Maßnahmen zur ökosystembasierten Anpassung und zum Risikomanagement sind häufig ebenfalls Teil nationaler Anpassungsstrategien. 

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