11.07.2022

Internationaler Klimaschutz ist zentrales Anliegen der Bundesregierung

Gesicht mit blauer Weltkarte bemalt

In der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) arbeiten nun mehrere Ministerien ressortübergreifend zusammen.

Die neue Bundesregierung hat die Aufgaben ihrer Ministerien zu Beginn der Legislaturperiode neu strukturiert. Klimaschutz bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen der Bundesregierung, die die Verantwortlichkeiten für den internationalen Klimaschutz auf das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und das Auswärtige Amt (AA) verteilt hat.

Drei Ministerien für die IKI sorgen für Kontinuität

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) ist ein wichtiger Teil der internationalen Klimafinanzzusagen der Bundesregierung. Sie ist seit dem Jahr 2022 federführend im BMWK angesiedelt. Das Förderprogramm wird gemeinsam mit dem BMUV und dem AA koordiniert und umgesetzt. Diese neue Aufteilung erläuterte Philipp Behrens, Ressortleiter des IKI-Referats im BMWK, am 13. Juni 2022 beim IKI-Netzwerkabend in Bonn.

Alle drei Ministerien haben eigene Schwerpunkte und Kompetenzen, die in der Arbeit der IKI gebündelt und integriert werden. Für die IKI-Projekte bedeutet diese neue ressortübergreifende Zusammenarbeit dennoch Kontinuität. Die vier großen Förderbereiche der IKI bleiben ebenso erhalten wie die Form der Förderaufrufe und die integrativen Projektansätze. Die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH (ZUG) ist weiterhin als Projektträger für die IKI verantwortlich.

Ambitionssteigerungen bleiben wichtiges Thema

„Wir sind noch weit von den Klimaschutzzielen entfernt, und ein Anstieg der globalen Temperatur um 1,5 Grad Celsius könnte bereits in den nächsten Jahren erreicht werden“, sagte Behrens. Weitere Ambitionssteigerungen beim Klimaschutz seien deshalb zwingend notwendig. Deswegen bleibt die Entwicklung von Langfriststrategien (long term strategies, LTS) und die Weiterentwicklung der national bestimmten Klimaschutzbeiträge (nationally determined contributions, NDCs) hin zu nettonull-kompatiblen NDCs sowie ihre Vernetzung untereinander ein zentrales Thema der IKI.

Die IKI bedankt sich bei allen Beteiligten des Netzwerkabends für den ausführlichen Austausch. Internationaler Klimaschutz kann nur erfolgreich sein, wenn die unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteure zusammenarbeiten. Diese globale Kooperation bleibt auch weiterhin die große Stärke der IKI und ihrer Partnerinnen und Partner.

Der Link wurde in die Zwischenablage kopiert

Kontakt

IKI Office
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Stresemannstraße 69-71

10963 Berlin

iki-office@z-u-g.org