Unterstützung Brasiliens bei der Umsetzung seiner Nationalen Agenda zur Anpassung an den Klimawandel

Brasilien hat eine nationale Agenda zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels verabschiedet. Das Projekt unterstützt das Land in der effektiven Umsetzung der Agenda und stärkt die Koordinierungsfunktion des brasilianischen Umweltministeriums, beispielsweise mit Hilfe von Managementinstrumenten wie dem Monitoring von Anpassungsmaßnahmen. Zum anderen bildet es wichtige Akteurinnen und Akteure in ausgewählten Sektoren, Bundesstaaten und Gemeinden weiter. So werden sie befähigt, Regelungen und Instrumente zum Mainstreaming von Anpassung an die Klimawandelfolgen umzusetzen. Zudem fördert das Vorhaben durch Sensibilisierungsmaßnahmen die Anpassung des Privatsektors und der Zivilgesellschaft an den Klimawandel. Die Lernerfahrungen des Projekts werden sowohl national als auch international verbreitet.

Projektdaten

Länder
Brasilien
IKI Förderung
5.000.000,00 €
Laufzeit
08/2017 bis 01/2023
Status
laufend
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Ministry of Environment - Brazil
Durchführungspartner
  • Ministry of Environment - Brazil

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

 

  • Im November 2021 wurden die Ergebnisse der Studie "Auswirkungen und Risiken des Klimawandels auf die öffentlichen Seehäfen Brasiliens” vorgestellt, die in Partnerschaft zwischen den Projekten ProAdapta, Verbesserte Climate Services für Infrastrukturinvestitionen (CSI) und der Nationalen Agentur für Wasserstraßenverkehr (ANTAQ) durchgeführt wurde (www.gov.br/…). Diese dienen als Grundlage zur Verbesserung von Ansätzen zur Steigerung der Klimaresilienz in der brasilianischen Hafenindustrie.
  • Im Oktober 2021 fand die Veranstaltung „Via Viva“ des brasilianischen Infrastrukturministeriums (MInfra) statt. Ein Panel über Verkehrsinfrastruktur, das vom Projekt unterstützt wurde, stand unter dem Motto "Grüne Investitionen und Resilienz" und hatte die Stärkung der Debatte über klimafreundliche Finanzierung im brasilianischen Verkehrssektor zum Ziel. An der Veranstaltung nahmen Vertreter relevanter öffentlicher, privater und akademischer Einrichtungen teil (viaviva.infraestrutura.gov.br/…).
  • Im Januar 2022 fand eine hybride Veranstaltung zum Thema ¨Klimaresilienz in der Baixada Santista¨, einer wirtschaftlich bedeutsamen und gleichzeitig von Klimarisiken stark betroffenen Region im Süden des Bundesstaats São Paulo, statt. Im Rahmen der mit mehr als 150 kommunalen Vertreterinnen und Vertretern gut besuchten Veranstaltung, wurden die zentralen Ergebnisse der in Kooperation zwischen der Stadt Santos und dem Projekt erarbeiteten Klimaanpassungspläne vorgestellt und übergeben, wie der Gemeinde-Klimaaktionsplans (PACS) und der Gemeindeplan zum Schutz des atlantischen Regenwaldes (PMMA). Die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit bieten den weiteren Kommunen in der Region eine Orientierung für die Gestaltung eigener Klimaanpasssungsstrategien (www.atribuna.com.br/…).
  • Im Januar 2022 veranstaltete das Projekt in Zusammenarbeit mit der Zivilschutzbehörde des Bundesstaats Santa Catarina eine virtuelle Veranstaltung zum Thema „Instrumente, Studien und Daten zum Umgang mit Klimarisiken in Santa Catarina“, die insbesondere der Fortbildung von kommunalen Angestellten im Bundesstaat diente. Mehr als 50 Personen nahmen an der Veranstaltung teil, die mit einer internen Datenplattform der Zivilschutzbehörde vertraut gemacht wurden, die es ihnen zukünftig erlauben wird, Klimarisiken wie Überschwemmungen, Stürme und Dürren besser in lokale Strategien einzubeziehen. Im Rahmen der Kooperation zwischen dem Projekt und der Zivilschutzbehörde wurden Klimaszenarien und klimawandelbedingte Risiken auf bundesstaatlicher und kommunaler Ebene erarbeitet, die in die Datenplattform integriert wurden. (schoje.news/…).

Letzte Aktualisierung:
10/2022

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Meldungen zum Projekt

12.07.2021

Brasilien: Klimaresiliente Infrastruktur

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