Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen

Hände halten zwei Samen

Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und wirtschaftliches Wachstum lassen den Ressourcenverbrauch und letztlich die Abfallmengen kontinuierlich steigen. Um das zu vermeiden, spielen nachhaltige Produktions- und Konsumweisen (SCP) eine wichtige Rolle, ebenso wie die effiziente Nutzung, Wiederverwendung und Verwertung von Ressourcen. 

Übermäßiger Ressourcenverbrauch und unsachgemäß entsorgter Abfall führen zu signifikanten Treibhausgasemissionen und schaden der Umwelt. Der Sektor Abfall und die sektorübergreifenden Themen SCP, Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft finden sich daher in den Klimastrategien vieler Partnerländer wieder. 

Umweltschutz verbessert die Lebensqualität 

Projekte der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) setzen sich unter anderem dafür ein, die Lebensqualität der lokalen Bevölkerungen zu steigern. Dazu zielen sie auf eine Verbesserung der Wasser-, Luft- und Bodenqualität sowie auf hygienische Verhältnisse ab. Weiterhin werden Ökosysteme und Biodiversität erhalten, die wiederum wichtig für natürliche Prozesse in der Umwelt sind und als natürliche Kohlenstoffsenken gelten. Aus diesem Grund wird eine stärkere Vernetzung der internationalen Klimaverhandlungen mit den Entwicklungszielen (SDGs) angestrebt, die in der globalen Nachhaltigkeitsagenda (Agenda 2030) formuliert sind. 

Die IKI fördert in vielen Partnerländern die politischen Rahmenbedingungen, institutionelle Strukturen und Expertise hierfür. Umwelt- und Sozialstandards sowie Informationssysteme werden entwickelt, ganzheitliche Lebenszyklen von Produkten betrachtet und lokale Wertschöpfungsketten optimiert. 

Zudem werden nachhaltige Strukturen in der Abfallwirtschaft aufgebaut, um Emissionen von CO2, Methan und anderer leicht flüchtiger Substanzen zu verringern. Ergänzend soll die stoffliche und energetische Nutzung von Abfällen ermöglicht werden. 

IKI-Projekte wählen bevorzugt integrierte Ansätze, die die nationale politische Ebene, die lokale Ebene und relevante Stakeholder, beispielsweise aus der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft, einbeziehen. 

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