Förderphilosophie

Thematische Förderpraxis und bilaterale Zusammenarbeit

Die IKI unterstützt dabei über zwei Ansätze ihre Partnerländer. Dies sind zum einen die thematischen Ideenwettbewerbe, zu denen die großvolumigen thematischen Auswahlverfahren (Themencalls) und die beiden Kleinprojekteprogramme IKI Small Grants und IKI Medium Grants gehören. Alle drei Ideenwettbewerbe rufen zur Einreichung von Projektskizzen zu jährlich neu festgelegten Förderschwerpunkten ohne Vorfestlegung auf einzelne Länder auf. Hier schlagen die Durchführungsorganisationen auf der Basis ihrer Erkenntnisse Projektaktivitäten in bestimmten Ländern vor, für die Schwerpunktmaßnahmen geeignet sind.

Zum anderen arbeitet die IKI gezielt bilateral mit 15 Schwerpunktländern zusammen. Ein Teil dieser Zusammenarbeit sind die ebenfalls großvolumigen länderspezifischen Auswahlverfahren (Ländercalls), bei denen in sehr enger Abstimmung mit der Partnerregierung für jeweils zwei vordringliche Themenbereiche Projekte über einen Ideenwettbewerb ausgewählt werden.

Bis auf die IKI Small Grants sind alle Ideenwettbewerbe zweistufig. Aus den eingereichten Skizzen wird zuerst eine Auswahl getroffen, die zur Erstellung eines ausführlichen Projektvorschlags aufgefordert werden. Auf Basis dieser erfolgt dann die endgültige Förderentscheidung. Der Wettbewerbscharakter der Förderverfahren und die Einbeziehung nichtstaatlicher Durchführungsorganisationen sind wesentliche Merkmale der IKI, die sie von der klassischen Entwicklungszusammenarbeit unterscheiden. IKI-Mittel fließen auch nicht an Regierungsinstitutionen der Partnerländer.

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