Schutzgebiete zur Verbesserung der Biodiversität auf Agrarland, der ökologische Vernetzung und der Umsetzung von REDD+ Maßnahmen - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Schutzgebiete zur Verbesserung der Biodiversität auf Agrarland, der ökologische Vernetzung und der Umsetzung von REDD+ Maßnahmen

Stand: Oktober 2021

Landnutzungsmanagement in Afrika mangelt es oft an den notwendigen institutionellen Mechanismen, um den Dialog mit lokalen Gemeinden zu erleichtern und konkurrierende Ansprüche und Interessen in Einklang zu bringen. Dies stellt ein wesentliches Hindernis für die Umsetzung von nationalen Politikmaßnahmen und Programmen dar, die eine Vereinbarung von Entwicklung und Naturschutz anstreben. Das Projekt trägt dazu bei, lokale Entwicklungen und Naturschutz in Einklang zu bringen. Dazu verbessert es die Nutzung der Schutzgebietskategorien „geschützte Landschaften/Meeresregionen“ und „Schutzgebiete mit nachhaltiger Nutzung der natürlichen Ressourcen“. Die Projektaktivitäten werden in bereits existierende institutionelle und politische Strukturen integriert. So werden die Entwicklung und Umsetzung von REDD+ Programmen, nationalen Strategien und Aktionsplänen für die biologische Vielfalt, Strategien zur Armutsbekämpfung und Programme zum Wirtschaftswachstum umgesetzt. /

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

Während der pandemiebedingten Einschränkungen wurden virtuelle Treffen durchgeführt und der Arbeitsschwerpunkt auf Wissensmanagement und Publikationen gelegt.
  • In Uganda finalisierte das Projektteam die Wissensprodukte, z.B. die Erfahrungsberichte, Berichte über Wahrnehmungen in der lokalen Gemeinde und zwei Veröffentlichungen. Mit Beteiligung von Regierungsvertretungen und der Zivilgesellschaft wurden in einem virtuellen Workshop Projekterfahrungen ausgetauscht.
  • In Tansania wurde die Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden fortgesetzt, u.a. mit der National Land Use Planning Commission, Tanzania Wildlife Management Authority und Tanzania Forest Services Agency, Rufiji Basin Water Authority.
  • In der Demokratischen Republik Kongo organisierte das Projektteam einen Workshop in Kinshasa zum Thema Qalittäts- und Ergebnissicherung im Projekt.
  • In Ghana, organisierte das Projektteam einen Workshop zum Erfahrungsaustausch mit Schlüsselakteuren von der lokalen bis zur Landesebene, um die Projektergebnisse zu diskutieren und zu validieren. Eine Broschüre zum Landschaftsgovernance-Ansatz und zu inklusiven Entscheidungsfindungsprozessen im Management natürlicher Ressourcen wurde fertiggestellt.

Projektdaten

Länder:
Demokratische Republik Kongo, Ghana, Tansania, Uganda

Durchführungs­organisation:
International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - Switzerland

Politische Partner:
  • Forestry Commission - Ghana
  • Ministry of Environment, Nature Conservation and Tourism (MECNT) - DR Congo
  • Ministry of Lands and Natural Resources - Ghana
  • Ministry of Water and Environment - Uganda
  • The Vice-President's Office - Tanzania

Durchführungspartner:
  • African Wildlife Foundation (AWF)
  • The Forests Dialogue (TFD)

BMU-Förderung:
4.288.983,00 €

Laufzeit:
05/2017  bis  12/2021


Internetauftritt(e):



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