Wirkung und Lernen

Die Wirkungen der IKI verstehen

Nur durch den Start von Klima- und Biodiversitätsschutzprojekten sind noch kein Gramm CO2 eingespart, noch keine Flutschutzmaßnahme befestigt und noch kein Ökosystem geschützt. Entscheidend ist vielmehr, wie wirksam die durchgeführten Maßnahmen der einzelnen Projekte sind.

Um den Fortschritt einzelner Projekte und der IKI als Ganzes zu erfassen und ein klareres Verständnis von wirksamen Ansätzen zu gewinnen, stellt sich die IKI immer wieder auf den Prüfstand. Dazu setzt sie verschiedene Monitoring- und Evaluierungsinstrumente ein. Die dadurch angestoßenen Reflexionsprozesse und Erkenntnisse fließen in das IKI-weite Lernen und den Erfahrungsaustausch mit anderen Organisationen ein und sorgen so für effektive Projekte zum Schutz des Klimas und der biologischen Vielfalt.

Mehr Informationen zu Monitoring, Evaluierung und Wissensmanagement in der IKI.

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Ausgewählte IKI-Wirkungen von 2015-2020

 

 

In den Berichtsjahren 2015 bis 2020 haben …

Einordnung der Daten: reelle Wirkungen der IKI um einiges höher

Grundlage für die Auswertung waren alle IKI-Projekte, die in den Berichtsjahren 2015 bis 2020 Ist-Werte zu den drei Indikatoren „Minderung“, „Menschen“ und „Ökosysteme“ berichtet haben. Diese umfassen sowohl bereits abgeschlossene IKI-Projekte, als auch Projekte, die sich aktuell noch in der Umsetzung befinden. Letztere werden deshalb auch in den nächsten Jahren aktualisierte Werte zu den drei Indikatoren berichten. Im Jahr 2022 führte die IKI zudem neue Standardindikatoren ein, die eine differenziertere Auswertung der IKI-Wirkungen ermöglichen. Alle Angaben wurden durch das IKI Office der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft gGmbH (ZUG) auf Plausibilität geprüft.

Für die Indikatoren nutzt die IKI einen engen Definitionsrahmen, um plausible und verlässliche Zahlen zu sammeln. Gezählt werden nur Wirkungen, die direkt auf das Projekt zurückzuführen sind, während der Projektlaufzeit auftreten und durch das Projekt ausreichend belegt werden. Dadurch sind die hier berichteten Zahlen relativ niedrig. Es ist davon auszugehen, dass die reellen Wirkungen der IKI, die auch nach Projektende auftreten oder zu denen Projekte indirekte Beiträge leistet, um einiges höher sind.

So fördert die IKI beispielsweise eine Vielzahl an Projekten, die auf verbesserte regulatorische oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen hinwirken und so einen Beitrag zu zukünftigen weitreichenden und nachhaltigen Veränderungen leisten wollen. Sektorenübergreifende Treibhausgasminderungen, weitreichende Verbesserungen im Schutz von Ökosystemen und der Resilienz gegen Folgen des Klimawandels erfolgen hier meist erst nach Projektende. Sie lassen sich dadurch nur bedingt den Projekten zuordnen und nicht zuverlässig während der Projektlaufzeit quantifizieren.

Beispielsweise beraten hier IKI-Projekte politische Partner, Behörden und den Privatsektor bei der Entwicklung von konkreten Strategien und Aktionsplänen oder Gesetzen auf allen Ebenen – von kleinen Dörfern über Metropolregionen bis zur multilateralen Ebene. Erst durch die Umsetzung dieser Pläne ergeben sich quantifizierbare Wirkungen im Sinne der drei genannten Standardindikatoren. Da die Umsetzung allerdings meist erst nach Projektende erfolgt, werden sie bei der Auswertung der unmittelbaren IKI-Wirkung nicht erfasst.

Auf den folgenden Unterseiten finden sich deshalb detaillierte Auswertungen und Projektbeispiele zu den drei Standardindikatoren.  

Detaillierte Auswertung des Standardindikators „Minderung“ (2015-2020)

Detaillierte Auswertung des Standardindikators „Menschen“ (2015-2020)

Detaillierte Auswertung des Standardindikators „Ökosysteme“ (2015-2020)

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