Frauengeführte Initiativen zur Dekarbonisierung
Frauen tragen die Hauptlast der Katastrophen, die durch die Klimakrise und nicht nachhaltige, von oben nach unten gesteuerte Klimaprojekte ausgelöst werden. In vielen Regionen Indonesiens leben Frauen in einer stark patriarchalen Kultur. Das Projekt arbeitet auf drei Ebenen. Es stärkt lokale Frauenorganisationen in drei indonesischen Städten/Regionen. Die Frauenorganisationen arbeiten mit von Frauen geführten Basisbewegungen und unterstützen sie, anerkannte Expertinnen für Dekarbonisierung und Umweltverantwortung zu werden und Fraueninitiativen für eine kohlenstoffarme Zukunft anzuführen. Das Projekt fördert zudem den Aufbau von Kompetenzen der lokalen Regierungen, um das Wissen über eine geschlechtergerechte Klimapolitik und die Einbeziehung lokaler Frauen in den Entscheidungsprozess zu verbessern. Der Ansatz, der von unten nach oben erfolgt, stärkt die Rolle der Gemeinschaften, einschließlich der Frauen in der Entscheidungsfindung und ist demokratisch, inklusiv und nachhaltig.
- Länder
- Indonesien
- IKI Förderung
- 548.752,34 €
- Laufzeit
- 01/2025 bis 12/2027
- Status
- laufend
- Durchführungs -organisation
- LIFE e.V.
- Durchführungspartner
-
- Aksi! for gender, social and ecological justice - Indonesia
Stand der Umsetzung/Ergebnisse
- Meilensteine 2026:
- 18. Juli 2026: Das Projekt sicherte bei lokalen Behörden in Semaki und Muja Muju eine starke Unterstützung für Solarpaneele in einem von Frauen geführten Gemeinschaftsgarten, der als Pilotprojekt zur Stärkung der lokalen, frauengeführten Wirtschaft konzipiert ist.
- 16. Juli 2026: Treffen mit der Stadtteilregierung Tallo zu solarbetriebener Straßenbeleuchtung; die Verwaltung reicht ein Schreiben und einen Antrag bei den zuständigen Behörden ein.
- 18. Juni 2026: Gemeinsame Ausrichtung der SB64-Veranstaltung "Demanding Accountability for Gender Reparative Climate Finance and Just Transition" (dt. „Rechenschaft einfordern für geschlechtergerechte, reparative Klimafinanzierung und einen gerechten Übergang") weiteren Partnerorganisationen. Titi Soentero stellte Projektaktivitäten und Community-Perspektiven aus Indonesien vor.
- 5.-6. Juni 2026: Aksi! richtete den WEHRD-Gipfel auf Bali mit aus; Stimmen von Frauen als Umwelt- und Menschenrechtsverteidigerinnen aus 24 indonesischen Regionen – darunter die drei Projektregionen – wurden verstärkt. Social-Media-Beiträge auf Englisch und Bahasa erweiterten die Reichweite.
- 3. Juni 2026: Treffen mit dem Yogyakarta Institute of Technology (ITY) sicherte Begeisterung und die Zusage, mit SP Kinasih und den FPAR-Frauen (FPAR = engl. für Feministische partizipatorische Handlungsforschung) an der frauengeführten Dekarbonisierungsinitiative im Bezirk Umbulharjo zusammenzuarbeiten.
- 10.-11. April 2026: Advocacy- und Kampagnentraining für 18 Teilnehmende; jede Region hat nun einen Plan bis Ende 2026.
- 7.-9. April 2026: Workshop zu sauberen Energiequellen; 18 FPAR-Teilnehmende erstellten Arbeitspläne für frauengeführte Initiativen in Ambon, Makassar und Yogyakarta.
- In Ambon teilten Frauen Wissen zu Solarpanelen mit der Gemeinde; der Dorfvorsteher begrüßte die Idee, sagte Unterstützung zu und ermutigte zu Anträgen für das nächste Haushaltsjahr, da die Dorfmittel für 2026 bereits vergeben sind.
- Stärkung lokaler Frauenorganisationen und Bildung von frauengeführten Community-Gruppen zur Förderung der Dekarbonisierung.
- Konsultationen in Yogyakarta, Makassar und Ambon mit Frauen, Behördenvertretern und Community-Vertretern; Projektziele und nächste Schritte wurden vorgestellt.
- Start der FPAR in sechs Gemeinden unter "Why decarbonisation is a feminist issue; Treffen berücksichtigten Zeitpläne, sichere Räume und Sprachunterschiede. Über 100 Frauen erwarben eine feministische Dekarbonisierungsperspektive.
- FPAR brachte konkrete Ideen hervor: Mangrovenpflanzung und Community-Gärten, Recycling von Haushaltsabfällen, grüne Gassen für nachhaltigen Transport sowie Solarpaneele.
- Regelmäßige Treffen zeigen wachsendes Bewusstsein und Empowerment; Frauen verbreiten die Verknüpfungen von Gender, Klima und Dekarbonisierung, fördern umweltfreundliche Gewohnheiten und bringen ihre Bedürfnisse gegenüber Dorfregierungen und Behörden vor.
Letzte Aktualisierung:
09/2026
Relationen zum Projekt
Legende:
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