Netzunabhängige Erneuerbare Energien für industrielle Anwender in Subsahara Afrika - Phase II
Die unsicheren Netze, hohen Stromkosten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen behindern das Wirtschaftswachstum in Subsahara Afrika und verstärken soziale Ungleichheiten. Das Projekt stärkt in der gesamten Region die Einführung von Anlagen, die erneuerbare Energie erzeugen und den erzeugten Strom direkt im Unternehmen nutzen (Clean Captive Installations, CCI). Es überträgt erfolgreiche Modelle aus dem Vorgängerprojekt in die vier Partnerländer und erweitert sie auf weitere Staaten. Das Projekt verbessert zudem den Zugang zu Finanzierung, baut notwendige Infrastruktur aus und fördert den Wissensaustausch zwischen Unternehmen, Entscheidungsträger*innen und lokalen Akteur*innen. Diese Maßnahmen schaffen ein Umfeld, das nachhaltige Energieversorgung ermöglicht. Dadurch erhalten Industrie sowie klein- und mittelständische Unternehmen zuverlässige, kostengünstige Energie und reduzieren die Dieselabhängigkeit.
- Länder
- Ghana, Kenia, Nigeria, Südafrika
- IKI Förderung
- 4.000.000,00 €
- Laufzeit
- 02/2026 bis 01/2030
- Status
- laufend
- Durchführungs -organisation
- United Nations Environment Programme (UN Environment)
- Politischer Partner
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- African Union (AU)
- Department of Trade, Industry and Competition (DTIC) – South Africa
- Energy Commission of Nigeria
- Ministry of Energy and Green Transition - Ghana
- Ministry of Energy and Petroleum, Directorate for Renewable Energy - Kenya
- Durchführungspartner
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- Frankfurt School of Finance & Management gGmbH
Stand der Umsetzung/Ergebnisse
- Projektüberblick:
- CICSA unterstützt Industrie- und Gewerbeunternehmen in Subsahara-Afrika beim Zugang zu zuverlässiger und bezahlbarer Energie durch saubere Eigenversorgung aus erneuerbaren Energien. Das Programm hilft, Finanzierungs- und Entwicklungshürden zu überwinden und private Investitionen in skalierbare Geschäftsmodelle zu mobilisieren.
- Phase II weitet das Programm auf ganz Subsahara-Afrika aus und unterstützt die Ziele des Pariser Abkommens, der Agenda 2030 und der Agenda 2063.
- Projektergebnisse:
- In 05/2026 fand die erste Sitzung des Steuerungsausschusses mit Vertretern der Partnerländer, AFREC und IKI statt. Dabei wurden die Prioritäten für Phase II bestätigt. – In 06/2026 wurde Phase II beim Africa Energy Forum in Kapstadt offiziell gestartet.
- Eine anschließende hochrangige Podiumsdiskussion behandelte zentrale Hindernisse wie Finanzierung, regulatorische Unterschiede und Währungsrisiken sowie mögliche Lösungen.
- Die Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union und AFREC wurde in 07/2026 weiter ausgebaut, insbesondere zu regionalen Politikinstrumenten und Capacity Building.
- Kenia und Ghana wurden als Schwerpunktländer für die politische Unterstützung ausgewählt. Erste Gespräche mit den zuständigen Ministerien und der Afrikanischen Union laufen.
- Der CICSA Knowledge Hub wurde weitergeführt und die Website um Inhalte der zweiten Phase erweitert.
- Gendergerechtigkeit und Jugendbeschäftigung wurden als Kriterien in den Förderaufruf aufgenommen, um eine inklusive Energiewende zu fördern.
Letzte Aktualisierung:
09/2026
Relationen zum Projekt
Legende:
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