Nexus Wasser-Energie-Ökosysteme in der Demokratischen Republik Kongo
In der Demokratischen Republik Kongo stammt Haushaltsenergie primär aus Biomasse und das Potential für Energieerzeugung ist an den Ausbau von Wasserkraft gebunden. Um die Ressourcennutzung in Einklang mit Zielen des Klimaschutzes und der nachhaltigen Entwicklung zu bringen, sind neue Ansätze für die Entscheidungsfindung erforderlich. Der Wasser-Energie-Ökosystem-Nexus-Ansatz unterstützt relevante Zielgruppe dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen. Der Ansatz ist datengesteuert und nutzt Entscheidungsunterstützungssysteme, um die Auswirkungen verschiedener Ressourcennutzungsszenarien zu modellieren. Das Projekt verbessert Daten und Informationen, unter anderem durch die Stärkung der Zielgruppen, Daten zu analysieren und zu nutzen, die sektorübergreifende und inklusive Koordination zu verbessern und Wissen und Erfahrungen für die Skalierung auszutauschen. Zielkonflikte zwischen lokalen Gemeinschaften, Klimabelangen und Ökosystemen werden minimiert.
- Länder
- Demokratische Republik Kongo
- IKI Förderung
- 4.900.000,00 €
- Laufzeit
- 04/2024 bis 01/2028
- Status
- laufend
- Durchführungs -organisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Politischer Partner
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- Ministry of Environment and Sustainable Development - DR Congo
- Durchführungspartner
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- Ministry of Hydraulic Resources and Energy of the Democratic Republic of Congo (MRHE) - Congo
- Water Resources Department (DRE) - DR Congo
Stand der Umsetzung/Ergebnisse
- Seit August 2025 führt die WEEN-Plattform in Kinshasa und Kindu mit insgesamt 65 Teilnehmenden regelmäßige Treffen durch und begleitet zentrale Projektaktivitäten: Kapazitätsentwicklung, Klimamodellierung, Datenbank- und Decision-Support-System-Entwicklung.
- Im Oktober und November 2025 fanden erste Steuerungsgremien auf strategischer Ebene in Kinshasa und operativer Ebene in Kindu statt.
- Die erste Datenerhebungsmission wurde im Dezember vorbereitet und im Februar 2026 durchgeführt.
- Zudem wurden mehrere Datenabkommen mit nationalen und regionalen Institutionen abgeschlossen.
- Ein Workshop mit internationalen Partnern zur Verschlechterung hydrometeorologischer Netze ergab, dass politischer Dialog notwendig ist, um deren Zustand zu verbessern.
- Das Projekt stellte erstmals auf einer regionalen SADC-Konferenz seinen Nexus-Ansatz vor und begann die Vernetzung mit anderen Projekten.
Letzte Aktualisierung:
04/2026
Relationen zum Projekt
Legende:
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