Die Bedeutung der Städte: Kapazitätsaufbau in Megastädten in Subsahara-Afrika für eine Transformation zu nachhaltigen Minderungsmaßnahmen gegen den Klimawandel - Internationale Klimaschutzinitiative (IKI)

Die Bedeutung der Städte: Kapazitätsaufbau in Megastädten in Subsahara-Afrika für eine Transformation zu nachhaltigen Minderungsmaßnahmen gegen den Klimawandel

Stand: Mai 2021

Die Megastädte in Subsahara-Afrika sind stark vom Klimawandel betroffen und verursachen einen Großteil der Treibhausgasemissionen. Das Projekt unterstützt den Aufbau technischer Kapazitäten für langfristige Klimaaktionspläne. Zudem erarbeitet es Ansätze, die eine emissionsarme Stadtentwicklung fördern. Ergänzend verbessert es die nationale und lokale Integration von Minderungsmaßnahmen. Ein Kernelement ist die Verankerung einer Person für Klimaschutzberatung in der Verwaltung der neun teilnehmenden Städte. Diese soll interne und externe Interessengruppen einbinden und einen Wissenstransfer in weitere Städte ermöglichen. Das Vorhaben entwickelt zudem gemeinsam mit den Städten Instrumente zur Treibhausgasbilanzierung und zum Monitoring von Minderungsmaßnahmen (MRV). Im Rahmen des Corona-Response-Pakets identifiziert es Maßnahmen, die grüne Arbeitsplätze schaffen und zu einer kohlenstoffarmen und resilienten Stadtentwicklung beitragen. Diese werden dann beinder Erstellung von Klimaaktionsplänen priorisiert.

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Mit der Verlängerung des Projekts können zusätzliche Green-Recovery-Aspekte in die Klimaaktionspläne aufgenommen werden.
  • Regionalkoordinator und technisches Team zur Unterstützung von neun Stadtberatern in allen geförderten Städten vor Ort.
  • Erste Regionalakademie und Projektstart in Lagos, Nigeria, 15. Mai 2018.
  • Zweite Regionalakademie in Johannesburg, Südafrika, 30. Juli - 01. August 2019.
  • 24 Workshops in allen Partnerstädten zum Kapazitätsaufbau durchgeführt. Die Workshops dienten dem Aufbau von Kapazitäten in Bezug auf THG-Inventare, die Planung von Emissionsszenarien, die Identifizierung und Priorisierung von Klimaschutzmaßnahmen, die Konkretisierung von Klimaschutzmaßnahmen und die Planung der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen.
  • Für acht Städte wurden strategische Bewertungen von Klimaschutzmaßnahmen durchgeführt und die entsprechenden Länderberichte fertiggestellt
  • In acht Städten wurden GPC-konforme stadtweite THG-Inventare erstellt.
  • Das Planungstool "Climate Action for URBan Sustainability" (CURB) wurde aktualisiert, die nutzerfreundlichere Version (bekannt als das "Pathways"-Tool) wird für die ehrgeizige Planung von Szenarien zur Emissionsreduzierung in allen Partnerstädten verwendet.
  • Ein Planungsrahmen für Klimaschutzmaßnahmen wurde entwickelt, um die Städte bei der Entwicklung ihrer Klimaaktionspläne zu unterstützen, die mit dem Pariser Abkommen übereinstimmen.
  • Die Partnerstädte haben im Laufe des Jahres 2020 mit der Veröffentlichung ihrer endgültigen Klimaaktionspläne begonnen.
  • Fünf Partnerstädte (Accra, Johannesburg, Cape Town, Tshwane und Dakar) haben ihre Klimaaktionspläne finalisiert. Accra hat seinen Aktionsplan im Jahr 2020 offiziell verabschiedet; die übrigen Städte werden ihre Aktionspläne im Jahr 2021 verabschieden.

Weiterführende Links

Projektdaten

Länder:
Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), Ghana, Kenia, Nigeria, Senegal, Südafrika, Tansania

Durchführungs­organisation:
C40 Cities Climate Leadership Group

Politische Partner:
  • Accra Metropolitan Assembly (Department for Budget and Rating) - Ghana
  • Autonomous District of Abidjan (Directorate of legal affairs and international relations) - Ivory Coast
  • City of Cape Town (Energy and Climate Unit) - South Africa
  • City of Dakar (Department of Planning and Sustainable Development - DPDD) - Senegal
  • City of Johannesburg (Air Quality Climate Change & Energy) - South Africa
  • City of Tshwane (Sustainability Office and the Economic Development Department Mitigation Programmes) - South Africa
  • Dar Es Salam City Council (Public Relations and Protocol Unit) - Tanzania
  • Department of Forestry, Fisheries and the Environment (DFFE) - South Africa
  • Environmental Protection Agency - Ghana
  • Federal Ministry of Environment - Nigeria
  • Lagos State Government
  • Ministry for Environment and Sustainable Development (MEDD) - Senegal
  • Ministry of Environment and Forestry - Kenya
  • Ministry of Environment and Sustainable Development - Ivory Coast
  • Nairobi City County (Water, Energy, Forestry, Environment and Natural Resources) - Kenya
  • The Vice-President's Office - Tanzania

BMU-Förderung:
3.665.375,00 €

Laufzeit:
03/2017  bis  12/2021


Internetauftritt(e):

Video



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