Nachhaltige Energiewende in Indonesien (SETI)

Das angestrebte Ergebnis von SETI ist ein effektives institutionelles, regulatorisches und finanzielles Umfeld, das den Weg Indonesiens zu einer nachhaltigen Energiewende aufzeigt. Um dies zu erreichen, verfolgt SETI einen Multi-Level- und Multi-Akteurs-Ansatz mit einer Perspektive auf die Nachfrageseite: Es demonstriert innovative Technologien und Geschäftsmodelle, um industrielle Akteure zu ermutigen, erfolgreiche Ansätze für erneuerbare Energien und Energieeffizienz zu übernehmen. Gleichzeitig wird die Verfügbarkeit von Finanzinstrumenten für Investitionen in nachhaltige Energie verbessert. Durch die Pilotierung einer integrierten Energieplanung und deren Umsetzung auf kommunaler Ebene wird SETI das Thema Dekarbonisierung auch auf die subnationale Ebene ausweiten. Schließlich führt SETI die Ergebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen auf die nationale Ebene zurück, um einen relevanten und umfassenden politischen Rahmen zu gestalten.

Projektdaten

Länder
Indonesien
IKI Förderung
15.000.000,00 €
Laufzeit
10/2022 bis 01/2030
Status
laufend
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Ministry of Energy and Mineral Resources (MEMR) - Indonesia
Durchführungspartner
  • Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research ISI
  • Institute for Economic and Social Research, University of Indonesia (LPEM UI)
  • Institute for Essential Services Reform - (Indonesien
  • World Resources Institute Foundation Indonesia
  • Yayasan Indonesia Cerah

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt unterstützte die Verordnung Nr. 8/2025 des Ministeriums für Energie und Bodenschätze (MEMR) durch nationale Workshops für die Industrie und den Gebäudebereich, an denen mehr als 250 Personen teilnahmen und durch die die Zahl der EBTKE-Meldungen (POME) innerhalb eines Monats von 367 auf 440 Unternehmen stieg.
  • Im Jahr 2025 wurden Fokusgruppendiskussionen zu Optionen und Strategien für den Emissionshandel durchgeführt, um als ersten Schritt die bevorstehende Roadmap des MEMR für den Emissionshandel im Energiesektor zu untermauern. Es wurden Fokusgruppendiskussionen zu Optionen und Strategien für den Emissionshandel durchgeführt, um die bevorstehende Roadmap des MEMR für den Emissionshandel im Energiesektor zu untermauern.
  • Mindestens 60 nationale und internationale Finanzierungsquellen zur Unterstützung der Energiewende wurden identifiziert und dem politischen Partner vorgestellt.
  • Ein zweiter Workshop zum Thema „Nachhaltige Energiefinanzierung“ wurde in Zusammenarbeit mit dem indonesischen Arbeitgeberverband (APINDO) abgehalten, um die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten von grünen Finanzierungs- und Investitionsmodellen für die Energiewende im privaten Sektor zu untersuchen.
  • 72 Teilnehmende aus Unternehmen, Regierungsstellen und Wirtschaftsverbänden informierten sich über Optionen zur Dekarbonisierung der Industrie.
  • Einbindung des Privatsektors und Wissensaustausch für Akteure der Industrie wurden durchgeführt. Dazu gehörten: Besichtigungen vor Ort bei TKG Taekwang in Cirebon, Indah Kiat Pulp & Paper in Tangerang sowie in zwei Industrieparks in Surabaya und Batam; Fachaustauschveranstaltungen mit dem CWC Industrial Estate; und die Teilnahme am Asia Clean Energy Forum (ACEF) 2025.
  • 14 Unternehmen wurden als Pilotunternehmen der ersten Runde des SETI Industry Lab ausgewählt: Es wurden fünf Energieaudits in verschiedenen Fertigungsbranchen durchgeführt, bei denen Energieeffizienzmaßnahmen mit einem jährlichen Emissionsminderungspotenzial von bis zu 21.706 tCO₂e ermittelt wurden.
  • Es wurde eine evidenzbasierte Studie zu Photovoltaikanlagen auf Dächern für den indonesischen Industriesektor durchgeführt, die technische, wirtschaftliche und quotenbezogene Empfehlungen zur Unterstützung der Politikgestaltung lieferte.
  • In den Pilotstädten Surabaya und Batam fanden Auftaktveranstaltungen statt, an denen Stadtverwaltungen, führende Vertreter der Industrie, Verbände, Experten für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, Vertreter*innen der Wissenschaft sowie Medien teilnahmen.
  • Entwicklung einer Kommunikationsstrategie gemeinsam mit lokalen Medien, Wissenschaftler*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Surabaya und Batam, um die Herausforderungen und Chancen für Nachhaltigkeit in der bebauten Umwelt anzugehen. Entwicklung einer Kommunikationsstrategie gemeinsam mit lokalen Medien, Wissenschaftler*innen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Surabaya und Batam, um die Nachhaltigkeit in der bebauten Umwelt voranzutreiben.
  • Es wurden Social-Media-Kampagnen und A/B-Tests durchgeführt, um wirksame Kommunikationsstrategien in den Pilotstädten und auf nationaler Ebene zu bewerten.
  • Im März 2025 wurde eine Studie zu Optionen für die Erzeugung erneuerbarer Energie in Gebäuden veröffentlicht; damit wurde Phase I der Studie „Erneuerbare Energiealternativen in Gebäuden“ abgeschlossen und Phase II vorangetrieben, wobei der Schwerpunkt auf gebäudeintegrierten Photovoltaikanlagen (BIPV) und Luftwärmepumpen (ASHP) als vorrangige Lösungen lag.
  • Zehn Regierungsvertreter*innen und zwei Vertreter*innen des Privatsektors nahmen im Mai 2025 an einer Studienreise zum Thema Fernkühlung/Solarkühlung teil.
  • Es wurden Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau im Bereich Dekarbonisierung und bebaute Umwelt durchgeführt, bei denen 484 Personen geschult wurden, darunter eine Studienreise zum Thema Fernkühlung/Solarkühlung mit einer Zufriedenheitsrate von über 80 %.
  • Die Zusammenarbeit mit dem Verband indonesischer Kommunen (APEKSI) wurde aufgenommen, wobei dessen Wissensmanagement-Forum unterstützt, 22 Städte einbezogen und politische Empfehlungen für von Städten geleitete Initiativen zur Energiewende erarbeitet wurden.
  • Es wurden Finanzierungsrichtlinien für umweltfreundliches Bauen und Energieeinsparung für Kommunalverwaltungen entwickelt, die auf einer ressortübergreifenden Fokusgruppendiskussion basieren und die Umsetzung nationaler Vorschriften für umweltfreundliches Bauen und Energieeinsparung unterstützen sollen.
  • Die Basisstudien zum Energieverbrauch für Surabaya und Batam wurden abgeschlossen und bilden die Grundlage für eine integrierte städtische Energieplanung.
  • Es wurden Energieaudits in zwei Lagerhäusern und drei Einzelhandelsgeschäften durchgeführt, um kostengünstige Energieeffizienzmaßnahmen zu ermitteln.
  • Es wurden Gespräche mit sechs potenziellen Förderern/Gastgebern für das Netzwerk für nachhaltige Energie (SEN) geführt und zwei Absichtserklärungen (Letter of Intent, LoI) von Disperindag Jabar und AGTI eingeholt.
  • Die zweite Runde des SETI Industry Lab verzeichnete mehr als 70 Anmeldungen an, von denen 29 in die technische und finanzielle Bewertung übergingen; zudem wurden Kontakte zu über zehn Industrieparks geknüpft.
  • In Surabaya und Batam wurden Workshops zum zukünftigen Energiebedarf mit jeweils über 20 Teilnehmenden durchgeführt, um den künftigen Energieverbrauch und -bedarf abzuschätzen.
  • In Surabaya und Batam fanden Kick-off-Veranstaltungen zur langfristigen Energieplanung (LTEP) mit jeweils mehr als 30 lokalen Akteur*innen statt, die den Rahmen für die Entwicklung der LTEP schufen.
  • Förderung der Gleichstellung der Geschlechter bei der Dekarbonisierung der Industrie durch einen Podcast mit weiblichen Führungskräften, der 13.000 Zuschauer*innen erreichte und 3.308 Artikelaufrufe verzeichnete.

Letzte Aktualisierung:
09/2026

Legende:

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