Netzwerk zur Erhaltung der biologischen Vielfalt am Tanganjikasee für Natur, Gemeinschaften und Klimaresilienz (LaTaBioCoN)
Der Tanganjikasee ist ein globaler Hot Spot der Artenvielfalt, an dem mehr als 12 Millionen Menschen leben, und die von den Folgen des Klimawandels und nicht nachhaltiger Ressourcennutzung bedroht sind. Zum Schutz der Artenvielfalt dieses Ökosystems unterstützt das Projekt darauf ab, Gemeinden und weitere relevante Akteure in den Partnerländern, ein Netz an Schutzgebieten und anderen effektiven Schutzmaßnamen (OECMs) zum Erhalt der Lebensgrundlagen und biologischen Vielfalt zu entwickeln und nachhaltig zu verwalten. Im Fokus stehen naturbasierte Lösungen und lokal geführte Maßnahmen in der Fischerei, Landwirtschaft und Forstwirtschaft unter besonderer Berücksichtigung der Einbindung von Frauen und Jugendlichen. Durch die Identifikation und ein nachhaltiges Management von Key Biodiversity Areas (KBAs), soll die Resilienz von Ökosystemen und Gemeinden gegenüber dem Klimawandel gestärkt werden.
- Länder
- Demokratische Republik Kongo, Tansania, Sambia
- IKI Förderung
- 364.500,00 €
- Laufzeit
- 12/2025 bis 08/2026
- Status
- laufend
- Durchführungs -organisation
- The Nature Conservancy (TNC) - International
- Politischer Partner
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- Ministry of Livestock Development and Fisheries, Fisheries - Tanzania
- Ministry of Water and Irrigation, MoWI - Tanzania
- Vice President’s Office (VPO) - Tanzania
- Durchführungspartner
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- Ministry of Tourism, Zambia
- World Wide Fund for Nature (WWF) - DR Congo
- Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V (ZGF)
Stand der Umsetzung/Ergebnisse
- Die Vorbereitungsphase des Projektes beinhaltet folgende Themen:
- Es werden Synergieeffekte mit anderen Projekten ermittelt und Daten erhoben, um sicherzustellen, dass das Projekt auf aktuellen Entwicklungen und lokalen Bedarfen aufbaut, um so eine erfolgreiche Implementierung vorzubereiten.
- Alle relevanten Stakeholder werden während der gesamten Vorbereitungsphase informiert, konsultiert und einbezogen.
- Die genauen Projektgebiete werden mit den Zielgruppen und politischen Partnern abgestimmt. Es werden Arbeitspläne und Budgets entwickelt, Umwelt- und Sozialstandards geprüft sowie Maßnahmen zur Minderung etwaiger Risiken festgelegt.
- Es sind mehrere Workshops, Feldbesuche und Treffen unter Einbeziehung der Konsortialpartner und verschiedenen Interessengruppen in den drei Ländern geplant, um den Projektplanungsprozess und die Wirkungslogik zu verifizieren und wirksame Maßnahmen für die Hauptphase zu entwickeln.
- Nach Ende der Vorbereitungsphase wird über die weitere Förderung durch die Internationale Klimaschutzinitiative entschieden.
Letzte Aktualisierung:
03/2026
Relationen zum Projekt
Legende:
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