Strategische Partnerschaften für die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens (SPIPA)

Das Vorhaben trug dazu bei, den politischen Willen zum bilateralen Dialog und zur Kooperation im Bereich Klimaschutz in konkrete Interventionen zu übersetzen, die mit dem im Pariser Klimaschutzabkommen festgelegten globalen Ambitionsniveau übereinstimmen. Dabei konzentrierte es sich auf die politische Zusammenarbeit in vier Bereichen: Instrumente im Bereich Klimaschutzpolitik, Langfriststrategien/Überarbeitung der national angepassten Klimaschutzbeiträge (NDCs), Monitoring und Reporting sowie Anpassungsplanung. Durch Austausch und Zusammenarbeit der G20-Länder wurde die NDC-Implementierung vorangebracht und darüber hinaus Benchmarks für die internationalen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen für eine Niedrigemissions- und klimaresiliente Entwicklung geschaffen. Diese Benchmarks schafften für die G20-Länder Anreize, das Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen und ihr Ambitionsniveau zu erhöhen. Die Europäische Union beteiligte sich mit 20 Millionen Euro daran.

Projektdaten

Länder
Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada, China, Indien, Indonesien, Iran, Republik Korea (Südkorea), Mexiko, Russische Föderation, Saudi-Arabien, Südafrika, Vereinigte Staaten
IKI Förderung
6.180.863,54 €
Laufzeit
03/2018 bis 03/2023
Status
abgeschlossen
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Diverse climate change relevant institutions in the respective partner countries/Diverse klimarelevante Institutionen in den entsprechenden Partnerländern

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt ist abgeschlossen.
  • Indien: Der technische Workshop zu Low Carbon Modelling zwischen Indien und der Europäischen Union (EU) vom 28. Februar 2022 befasste sich mit dem Stand der Kapazitätsentwicklung, der Erfahrungen und des Wissensaustauschs innerhalb der Teams der europäischen sowie indischen Modellierungsexperten, wobei er die Modellierungs-Landschaft in Indien mit den Entwicklungen auf der Conference of the Parties (COP) 26 der Klimarahmenkonvention UNFCCC verknüpfte. Zusätzlich zur Diskussion der Erfahrung im Rahmen des Indien-Portfolios des SPIPA-Programms stellte die Veranstaltung auch eine Plattform für Experten zur Verfügung, um die neuesten Entwicklungen beim Low Carbon Modelling in der EU und in Indien vorzustellen, zusammen mit Modellierungsexperten, politischen Entscheidungsträgern, Think Tanks, Forschern und Studenten, die zu diesem Thema arbeiten (gains.iiasa.ac.at/…).
  • Brasilien: Ein Dekarbonisierungsplan für den Bundesstaat Pernambuco wurde mit SPIPA-Unterstützung entwickelt, der an die Null-Emissions-Perspektiven des Landes angepasst ist. Die starken Vulnerabilitäten Brasiliens als Ganzes haben das Thema Klimawandel ins Zentrum der politischen Agenda des Bundesstaats gerückt. Die Beendigung der Entwaldung gepaart mit einer Restaurierung der einheimischen Vegetation, die Produktion von Biokraftstoffen für Transportbereiche, bei denen Emission schwer vermeidbar oder zu mindern sind, die Elektrifizierung von leichten Nutzfahrzeugen, der Ausbau der Erzeugungskapazitäten von erneuerbaren Energien, das Gewinnen sowie die Umwandlung von Biogas aus Mülldeponien und die Anwendung von Carbon Capture and Storage sind die wichtigsten Maßnahmen für die Dekarbonisierung von Pernambuco. Der Plan wurde am 16. März 2022 gelauncht in Anwesenheit des Gouverneurs Paulo Camara und des EU-Botschafters Ignácio Ybáñez. Link zum Launch: www.youtube.com/… Link zum Dokument: semas.pe.gov.br/…
  • Südafrika: SPIPA hat die EU-Delegation und die Botschaften der EU-Mitgliedsstaaten bei der Organisation der Konferenz “Climate 360” am 18.-19. November 2021 unter dem Banner des “Team Europe” unterstützt. Die virtuelle Veranstaltung wurde in Partnerschaft mit den Botschaften von Dänemark, Finnland, Flandern, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Portugal und Schweden abgehalten. Die Konferenz hatte verschiedene nachhaltige afrikanische Lösungen für die tiefgreifenden Herausforderungen des Klimawandels hervorgehoben und ausgezeichnet. Über 1.000 Personen haben teilgenommen, 7.500 einzelne Besucher haben die Webseite konsultiert, die Teilnehmenden, die an der anschließenden Befragung teilgenommen haben, waren zu über 90% zufrieden, 4 Millionen Menschen haben sich mittels #Climate360SA beteiligt. Mehr Informationen zur von SPIPA unterstützten Veranstaltung unter: www.climate360.co.za/…
  • International Partnership for Sustainable Finance (IPSF): SPIPA unterstützte die IPSF, indem es die Haupt-Inputs für das Jahres-Treffen im Oktober 2021 zulieferte: (i) Ein Bericht zur Offenlegung der Nachhaltigkeit, der die zugehörigen Standards weltweit vergleicht; (ii) und der sogenannte Common Ground Taxonomy-Bericht, ein wichtiger Meilenstein in Richtung des Erreichens von global besser vergleichbaren Taxonomien. Link: ec.europa.eu/…

Letzte Aktualisierung:
01/2026

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Meldungen zum Projekt

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