Unterstützung von SDG-Review- und Implementierungs-Prozessen (SDG-RI)
Mit der 2030-Agenda und den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) hat sich die internationale Staatengemeinschaft im Jahr 2015 einen ehrgeizigen Plan für eine zukunftsfähige Entwicklung gesetzt. Zur Zielerreichung müssen sektor-, branchen- und ebenen-übergreifende sowie gesellschaftlich angebundene Politikprogramme entwickelt werden. Das Projekt stärkt daher nationale Review-, Dialog- und Implementierungsprozesse zur 2030-Agenda/SDGs unter besonderer Beachtung von Synergien mit nationalen Strategieprozessen zu Umwelt, Biodiversität und Klima, um die effektive Implementierung von Nachhaltigkeitszielen zu ermöglichen. Hierzu unterstützt es Lern- und Diffusionsprozesse in globalen Netzwerken/Partnerschaften, leistet konzeptionelle Arbeit (Studien, Analysen) zur Identifizierung und Stärkung von Synergien und bietet spezifische Beratung zu integrierten Politikansätzen für ausgewählte Partnerländer (China, Indonesien, Kolumbien) (SDG-Helpdesk).
- IKI Förderung
- 12.350.000,00 €
- Laufzeit
- 10/2017 bis 09/2027
- Status
- laufend
- Durchführungs -organisation
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Politischer Partner
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- Ministry for Environment and Ecology of the People‘s Republic of China (MEE)
- Ministry of Environment and Forestry (KLHK) - Indonesia
- National Planning Department – DNP (Departamento Nacional de Planeación)
- Durchführungspartner
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- International Institute for Sustainable Development (IISD)
- Öko-Institut e.V.
- Potsdam Institute for Climate Impact Research (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. - PIK) - Germany
- The Partnering Initiative (TPI)
- United Nations Children’s Fund (UNICEF)
- United Nations Department for Economic and Social Affairs (UN-DESA)
- United Nations Economic and Social Commission for Asia and the Pacific (ESCAP) - Thailand
- United Nations Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC)
- World Economic Forum
Stand der Umsetzung/Ergebnisse
- Seit Projektbeginn erarbeitet das Vorhaben nachfrageorientiert Kurzberichte und politische Studien, um diese in der politischen Debatte in Wert zu setzen (bisher u. a. zu: SDG-Fortschrittsmessung, kommunale und lokale Nachhaltigkeitspolitik, integrierte Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs), Langfriststrategien, Risiko-Governance, Biodiversität und Stakeholderbeteiligung).
- Multilateral: Das Projekt unterstützt in Kooperation mit dem United Nations Department for Economic and Social Affairs (UN DESA) die Erstellung und Konsultation des Weltnachhaltigkeitsberichts (GSDR) 2027. Durch diese Arbeit wurden sektorübergreifende Politikansätze für nachhaltige Entwicklung in Asien und Lateinamerika gestärkt.
- Beratung des BMUKN zur Einbindung deutscher Interessensgruppen für SDG-Politikgestaltung durch die 8. deutschen High Level Political Forum (HLPF)-Konferenz (16. April 2026) und der deutschen Delegation zum HLPF 2026 (7.-16.7.2026).
- Deutschland unterstützte gemeinsam mit Brasilien und weiteren Partnerländern den Austausch über eine ehrliche und ambitionierte Berichterstattung zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs). Gemeinsam mit weiteren 14 Ländern wurde der Erfahrungsaustausch fortgesetzt. Dadurch entstand eine starke Allianz, die sich für eine bessere Umsetzung und eine transparentere Berichterstattung zu den SDGs einsetzt. Diese Zusammenarbeit erhöhte die internationale Aufmerksamkeit für das Thema beim HLPF 2026 in New York und anschließend auch in den Partnerländern.
- Lateinamerika: Mit UN Women wurde ein Training für rund 20 Frauen in Führungs- und Verhandlungspositionen für multilaterale Prozesse in den Bereichen Nachhaltigkeits-, Klima- und Umweltpolitik umgesetzt.
- Kolumbien: Gemeinsam mit dem Nationalen Planungsamt (DNP) wurde ein Weißbuch für die Zeit nach 2030 entwickelt. Es bringt neue Ideen und Perspektiven aus der Region zusammen. Fachleute und Vordenkerinnen und Vordenker arbeiten darin an Vorschlägen für die Zukunft. So entstehen wichtige Impulse für die internationale Zusammenarbeit und die Weiterentwicklung der globalen Nachhaltigkeitsziele nach 2030.
- Indien: Gemeinsam mit der Wirtschafts- und Sozialkommission der Vereinten Nationen für Asien und den Pazifik (ESCAP) wurde ein Workshop zum Austausch über freiwillige Staatenberichte zu den Nachhaltigkeitszielen organisiert. Außerdem unterstützt das Projekt die Regierung des Bundesstaates Uttar Pradesh dabei, die Fortschritte bei der Umsetzung der SDGs besser zu koordinieren und transparent zu dokumentieren.
- Indonesien: Das Projekt unterstützte das Bundesministerium bei der Vorbereitung der Vorstellung neuer Leitlinien zum Schutz von Kindern. Im Mittelpunkt standen der Schutz vor Katastrophen und die Anpassung an den Klimawandel.
Letzte Aktualisierung:
09/2026
Relationen zum Projekt
Legende:
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