Länderspezifisches Auswahlverfahren

Im länderspezifischen Auswahlverfahren entwickelt das BMU gemeinsam mit den Partnerregierungen Themen für bilaterale Projekte. Für diese Förderschwerpunkte können Projektskizzen in einem Ideenwettbewerb eingereicht werden. Das Auswahlverfahren ist zweistufig und erfolgt in enger Abstimmung mit der jeweiligen Partnerregierung.

In der ersten Stufe trifft das BMU eine Vorauswahl aussichtsreicher Projektskizzen. Dabei berücksichtigt es die verfügbaren Haushaltsmittel und prüft die außenpolitische Unbedenklichkeit und entwicklungspolitische Kohärenz der Projektideen. Alle Interessenten werden über das Ergebnis schriftlich informiert.

In der zweiten Stufe fordert die IKI Durchführungsorganisationen aussichtsreicher Projektskizzen dazu auf, innerhalb von bis zu acht Monaten einen detaillierten Projektvorschlag einzureichen. Dafür können sie bereits Mittel zum Beispiel für Studien, Ländermissionen oder Planungsworkshops mit Partnerinstitutionen beantragen (so genannte Vorbereitungsphase).

Nach der Prüfung des Projektvorschlags wird über die Förderung des Projekts entschieden. Die dabei zu berücksichtigenden einschlägigen Bestimmungen und Mustervorlagen werden nach Abschluss der ersten Verfahrensstufe zur Verfügung gestellt.

 

Für diese Länder werden derzeit Projektskizzen geprüft