Länderspezifisches Auswahlverfahren

In länderspezifischen Auswahlverfahren entwickelt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gemeinsam mit einer Partnerregierung Themen für bilaterale Projekte. Das im Rahmen der IKI bereitgestellte Fördervolumen beträgt in der Regel 12 bis 15 Millionen Euro pro Projekt. Pro Ländercall werden in der Regel zwei Förderschwerpunkte bestimmt. Die Themen werden dann in einem länderspezifischen Wettbewerb veröffentlicht, der in der Regel vier Monate offen ist. 

Aus den eingereichten Skizzen erfolgt in enger Abstimmung mit der jeweiligen Partnerregierung die Auswahl in einem zweistufigen Prozess, wie in der Grafik unten dargestellt. In der ersten Stufe treffen das BMU und die jeweilige Partnerregierung unter allen Einreichungen, welche die zwingenden Voraussetzungen erfüllen, eine Vorauswahl unter den Projektskizzen. Diese Auswahl wird anhand der in der Förderinformation beschriebenen formalen und fachlichen Kriterien detailliert begutachtet. Anschließend entscheiden das BMU und die jeweilige Partnerregierung, welche Skizzen in der zweiten Verfahrensstufe weiterverfolgt werden. 

Zu Beginn der zweiten Verfahrensstufe werden die hauptverantwortlichen Durchführungsorganisationen der ausgewählten Projektskizzen aufgefordert, einen umfassenden Projektvorschlag zu erstellen und einzureichen. Nach dessen Prüfung und Bewilligung beginnt die Umsetzung der Projekte, in der Regel über fünf bis sieben Jahre.


Grafik: Das zweistufige Auswahlverfahren für Ländercalls



Folgende Institutionen können sich bewerben:

Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland, Durchführungsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland, Institutionen in den Kooperationsländern (unter anderem akkreditierte nationale Umsetzungsorganisationen bei internationalen oder multilateralen Organisationen) sowie internationale zwischenstaatliche Organisationen und Einrichtungen, wie zum Beispiel Entwicklungsbanken, Organisationen und Programme der Vereinten Nationen.

Regierungen der Kooperationsländer können sich nicht um IKI Fördermittel bewerben.

Förderhöhe: 12 bis 15 Millionen Euro pro Projekt

Förderlaufzeit: in der Regel fünf bis sieben Jahre 


Für diese Länder können Projektskizzen eingereicht werden

Derzeit befindet sich kein Auswahlverfahren in dieser Stufe. 

 


Für diese Länder werden derzeit Projektskizzen geprüft


Für diese Länder ist die Auswahl der Projektskizzen abgeschlossen