Thematisches Auswahlverfahren

Im thematischen Auswahlverfahren werden in der Regel einmal im Jahr aktuelle Herausforderungen im Klimaschutz und Biodiversitätserhalt adressiert. Für diese Herausforderungen werden Förderschwerpunkte festgesetzt, für die Projektskizzen eingereicht werden können. Die Förderhöhe pro Projekt kann abhängig vom Förderschwerpunkt zwischen 5 und bis zu 30 Millionen Euro betragen. Die Auswahl erfolgt in einem zweistufigen Prozess.

In der ersten Stufe, trifft das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) unter allen Einreichungen, die die zwingenden Voraussetzungen erfüllen, eine Vorauswahl aussichtsreicher Projektskizzen. Diese werden anhand der in der Förderinformation beschriebenen formalen und fachlichen Kriterien detailliert begutachtet. Auf Basis der Ergebnisse der detaillierten Begutachtung, der eigenen fachlichen Bewertung und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel trifft das BMU die Entscheidung, welche Skizzen in der zweiten Verfahrensstufe weiterverfolgt werden. 

Zu Beginn der zweiten Verfahrensstufe werden alle für die Einreichung von Projektskizzen hauptverantwortlichen Durchführungsorganisationen über das Ergebnis der Bewertung schriftlich informiert. Die hauptverantwortlichen Durchführungsorganisationen der erfolgreichen Projektskizzen werden aufgefordert, einen ausführlichen Projektvorschlag einzureichen. Die einschlägigen Bestimmungen und Mustervorlagen werden elektronisch bereitgestellt. Es wird empfohlen, vorab eine Vorbereitungsphase vorzusehen, um unter anderem gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern das Projekt optimal an den Bedarfen vor Ort auszurichten. Die Kosten der Vorbereitungsphase sind im Rahmen des Gesamtvorhabens förderfähig und verringern das Budget des Hauptvorhabens entsprechend.

 

Folgende Institutionen können sich bewerben: Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsunternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland, Durchführungsorganisationen der Bundesrepublik Deutschland, Institutionen in den Kooperationsländern (unter anderem akkreditierte nationale Umsetzungsorganisationen bei internationalen oder multilateralen Organisationen) sowie internationale zwischenstaatliche Organisationen und Einrichtungen, wie zum Beispiel Entwicklungsbanken, Organisationen und Programme der Vereinten Nationen.

Regierungen der Kooperationsländer können sich nicht um IKI-Fördermittel bewerben.

Förderhöhe: Die Förderhöhe pro Projekt kann abhängig vom Förderschwerpunkt zwischen 5 und bis zu 30 Millionen Euro betragen.

Für diese Verfahren können Projektskizzen eingereicht werden

In dieser ersten Stufe des Auswahlverfahrens können Projektskizzen eingereicht werden. 

Derzeit befindet sich kein thematisches Auswahlverfahren in dieser Stufe.


Für dieses Verfahren werden Projektskizzen derzeit geprüft

Thematisches Auswahlverfahren 2020

Unter dem Leitmotiv „Creating Green Societies in challenging times“ sind insgesamt 13 Themenschwerpunkte definiert. Ganz im Zeichen einer Green Recovery sollen neben der Bewältigung der sozialen und ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie vor allem der „grüne“, das heißt umwelt- und klimaverträgliche Wiederaufbau von Bedeutung sein.

Projektskizzen konnten bis zum 10. März 2021 eingereicht werden.

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Für dieses Verfahren ist die Auswahl der Projektskizzen abgeschlossen

Thematisches Auswahlverfahren 2019/2

Ideen für internationalen Klima- und Biodiversitätsschutz wurden für 13 verschiedene Themenschwerpunkte gesucht. Diese reichten von klima- und umweltfreundlichen Finanzierungsströmen, über Digitalisierung im Verkehr und nachhaltigen Konsum bis hin zum Insektenschutz. 

Die Auswahl der Projektskizzen ist abgeschlossen.

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