23.09.2026

Neue IKI Projekte stärken Klimakooperation und Biodiversität an Küsten und in Städten

Hier finden Sie eine Übersicht unserer neuesten Projekte.

Seit dem Jahr 2008 fördert die Bundesregierung mit der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) den Schutz des Klimas und der Biodiversität. Seit 2008 wurden über 1100 Projekte in rund 150 Partnerländern mit bisher insgesamt fast 8 Milliarden Euro gefördert.

Im Förderbereich I „Minderung von Treibhausgasemissionen“ starten zwei Projekte mit China. Das Schnittstellenvorhaben vernetzt IKI-Projekte im Land. Es koordiniert den Wissensaustausch zwischen den Projekten und stärkt die Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland. Das Vorhaben unterstützt Rahmenbedingungen zur Reduktion von Treibhausgasen, fördert Klimaschutzmaßnahmen und den gegenseitigen Lernprozess. Denn politische Dialoge verbessern das gegenseitige Verständnis und treiben ehrgeizige, inklusive Klimaziele voran. Parallel dazu beginnt die fünfte Phase der Deutsch-Chinesischen Klimapartnerschaft. Sie vertieft ebenfalls den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, um Lösungen für den globalen Klimawandel zu finden. Das Projekt organisiert Dialoge auf politischer Ebene und fördert die Kooperation zwischen den Ministerien. Auf technischer Ebene erleichtert es den Austausch von Fachleuten und verbindet verschiedene Stakeholder auf akademischer und studentischer Ebene.

Zudem starten zwei neue Projekte im Rahmen der IKI Medium Grants im Förderbereich IV „Schutz der biologischen Vielfalt“. Das erste Projekt wird auf den Galapagosinseln umgesetzt. Meeresverschmutzung und Urbanisierung stellen dort große Herausforderungen dar. Das Projekt stärkt die Biodiversität der Küstenregion und verbessert die Lebensgrundlagen der lokalen Bevölkerung. Es fördert die Wiederherstellung von Korallenriffen und auf Pilotfarmen werden einheimische Pflanzen angebaut, die invasive Arten zurückdrängen. Das zweite Projekt zielt darauf ab, die biologische Vielfalt in usbekischen Städten zu stärken. Dort nimmt die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume ab. Hitzewellen treten häufiger auf und wirken sich in dicht bebauten Gebieten stärker aus. In das Projekt sind Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Organisationen und lokale Verwaltungen eingebunden, um gemeinsam Maßnahmen für Klima und Natur umzusetzen.

Mehr Informationen zu den neuen Projekten:

 

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen den IKI-Durchführungsorganisationen und ihren Partnern einen guten Start in die Projektarbeit! 

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