Wie die IKI in ihren Partnerländern wirkt!
#IKIstories
Was verändert sich, wenn Klimaschutz und Erhalt der Biodiversität konkret werden? Wenn Menschen neue Wege gehen, Lösungsansätze in die Tat umgesetzt werden und aus einem Projekt spürbare Veränderungen entstehen?
Genau davon erzählen unsere IKI-Stories. Sie zeigen, was Projekte, die über Deutschlands Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) gefördert werden, bewirken – und geben den Menschen vor Ort eine Stimme. Entdecken Sie die Menschen, Ideen und Veränderungen hinter der Internationalen Klimaschutzinitiative!
Biodiversität schützen
Wie IKI-Projekte weltweit Veränderungen bewirken
Im Oktober rückt die 17. UN-Biodiversitätskonferenz (CBD COP 17) in Armenien den Schutz der biologischen Vielfalt in den Fokus. Die IKI-Stories zeigen, wie Projekte vor Ort Lebensräume erhalten, Arten schützen und den Weg in eine naturverträglichere Zukunft ebnen.
West Wetar: Wie aus Existenzangst Naturschutz wird
#Biodiversität
Als das Meeresschutzgebiet West Wetar ausgewiesen wurde, fürchteten viele Fischer im äußersten Osten Indonesiens, das Meer würde ihnen entzogen. Ein junger Mann aus der Gemeinschaft half, diese Angst in etwas anderes zu verwandeln: in eine von der Gemeinschaft getragene Entscheidung, die Gewässer zu schützen, von denen ihre Familien seit jeher leben.
Rodgers und die Elefanten des Mount Elgon
#Biodiversität
Rodgers Ptalus Ndiema bemerkt sofort, wenn etwas nicht stimmt. Als ausgebildeter Biodiversitäts-Beobachter aus der indigenen Gemeinschaft der Ogiek am Mount Egon kombiniert er traditionelles Wissen mit digitaler Technik und informiert schnell die kenianischen Behörden, wenn es einem Elefanten schlecht geht.
Wie Heiler*innen in Kamerun Gesundheit und Artenschutz verbinden
#Biodiversität
Nur gesunde Gemeinschaften können sich um den Schutz der Natur kümmern. In Kamerun versorgt die traditionelle Heilerin Charlotte Mbegna mit ihrer mobilen Klinik die Menschen mit modernen Medikamenten und beobachtet gleichzeitig die Ökosysteme im Regenwald des Kongobeckens auf Hinweise auf Zoonosen.
Wenn Biodiversität und Produktivität Hand in Hand gehen
#Biodiversität
Was hat eine Tasse Kaffee mit Biodiversität zu tun? Für José David Mazariegos González ist die Antwort klar: alles. Der Kaffeebauer aus Mexiko setzt auf mehr Vielfalt und neue Anbaumethoden. So verbessert er die Qualität und Produktivität seines Kaffees – und schützt zugleich die Natur, von der seine Arbeit abhängt.
Neue Wurzeln, mehr Milch: Kenias Weg in eine klimaresiliente Zukunft
#Biodiversität
In einer Baumschule an der Autobahn zwischen Nakuru und Eldoret macht Verna Violet Angehi mehr, als nur Setzlinge am Leben zu erhalten. Sie erweckt einen Baum wieder zum Leben, der seit Jahrhunderten in diesem Boden wächst – und hilft damit Milchbauern in einer der trockensten Regionen Kenias, die mageren Monate zu überstehen.
Wie traditionelles Wissen die Zukunft gestaltet
#Biodiversität
Die Wiederbelebung traditioneller landwirtschaftlicher Techniken verbessert die Böden, erhöht die Ernährungssicherheit und stärkt den sozialen Zusammenhalt in ganz Burkina Faso. Die Bilanz: Kinder können mit vollem Magen in die Schule gehen und das Monatseinkommen von Frauen hat sich verdreifacht.
Frauen als Hüterinnen der Bestäuber in Lateinamerika
#Biodiversität
Ohne Bestäuber gibt es kein Essen. Für Dr. Elisa Romero, Wissenschaftlerin und Bienenzüchterin. ist der Schutz von Insekten deshalb mehr als ein Beruf. Sie setzt sich in Peru für einen ganzheitlichen Ansatz ein. Und sie ist nicht alleine: In ganz Südamerika engagieren sich Frauen dafür, Umweltschutz und Landwirtschaft gemeinsam zu denken.
Geisterfischerei in Kolumbien bekämpfen
#Biodiversität
Nelly Ibargüen kennt die Gefahr: Verlorene Fischernetze werden vor Kolumbiens Pazifikküste zur tödlichen Falle für Meerestiere. Als „Guardian of the Sea“ taucht sie nach Geisternetzen und schützt damit das fragile Ökosystem – und die Lebensgrundlage ihrer Gemeinschaft. Aus den geborgenen Netzen entstehen sogar neue Produkte.
Klimaschutz in der Praxis
Einblicke in die Arbeit der IKI
Im November verhandelt die internationale Staatengemeinschaft auf der Weltklimakonferenz (COP31) über Wege, die Erderwärmung zu begrenzen und die Folgen des Klimawandels zu bewältigen. Wie diese Ziele konkret umgesetzt werden können, zeigen unsere IKI-Stories:
Ein Elektroauto als Wegbereiter für Lesothos Verkehrswende
#Minderung #Elektrifizierung #Elektromobilitität
T’sita Molapo zeigt, wie ein Elektroauto in Lesotho mehr bewegen kann als Menschen: Es macht klimafreundliche Mobilität erlebbar und gibt der Verkehrswende Schub. Das Beispiel zeigt, wie aus einem einzelnen Fahrzeug ein Impuls für den Wandel werden kann.
Parbatis Weg in Nepals elektrische Zukunft
#Minderung #Elektrifizierung #Elektromobilität
Seit mehr als 20 Jahren fährt Parbati Shrestha ein elektrisches Safa Tempo durch Kathmandu. Nun wagt sie den nächsten Schritt: Eine Ausbildung für elektrische Kleinbusse eröffnet ihr neue berufliche Perspektiven – und zeigt, wie der Wandel zu sauberer Mobilität auch Frauen neue Chancen eröffnet.
Doppelte Ernte
#Minderung #ErneuerbareEnergien #Elektrifizierung
Sonnenenergie nutzen und Brombeeren ernten: Nunufar Frangulyan zeigt, wie beides zusammengeht. Unter Solarmodulen wachsen in einem armenischen Bergdorf dornenlose Brombeeren. Das Agrivoltaik-Projekt verbindet saubere Energie mit Landwirtschaft, schafft Einkommen und zeigt, wie Klimaschutz und Ernährungssicherung zusammenspielen.
Die Energiewende beginnt in der Küche
#Minderung #Health #Elektrifizierung
Weniger Rauch, weniger Brennholz, mehr Lebensqualität: Doña Flory López aus Guatemala kocht dank eines verbesserten Kochherds mit weniger schädlicher Rauchentwicklung. Der neue Herd reduziert den Holzverbrauch um mehr als die Hälfte und leitet Rauch nach draußen. Das Ergebnis: Schutz von Umwelt und Gesundheit.
Wie organische Abfälle zu einer Ressource werden
#Minderung #Methanreduzierung
Was auf den ersten Blick nur Abfall ist, birgt auf den zweiten Blick neue Chancen: In Kenia und Uganda werden organische Marktabfälle zu Dünger und Tierfutter verarbeitet. Menschen wie der Händler Samuel Maina sehen darin eine Möglichkeit, Einkommen zu schaffen, die Lebensgrundlagen vor Ort zu stärken und gleichzeitig klimaschädliche Methanemissionen zu reduzieren.
Von Krabbenabfall zu neuen Chancen
#Minderung #Kreislaufwirtschaft
Was früher als stinkender Abfall entsorgt wurde, wird für Ellene Basa zur Chance auf ein besseres Leben. Auf der philippinischen Insel Igbon werden Schalen von Blaukrabben zu wertvollen Rohstoffen weiterverarbeitet. Das schafft neue Einkommensmöglichkeiten für die Fischereigemeinschaft und reduziert Umweltbelastungen und klimaschädliche Emissionen.
Grüne Kompetenzen, konkrete Wirkung
#Minderung #GreenSkills #Kreislaufwirtschaft
Was andere wegwerfen, wird für Mphatso Simbao zur Energiequelle: Mit seinem Unternehmen Umodoro Biotech verwandelt der junge Unternehmer in Sambia organische Marktabfälle in Biogas zum Kochen und Dünger für die Landwirtschaft. Mit Unterstützung der IKI entwickelt er daraus ein nachhaltiges Geschäftsmodell, das Abfälle reduziert, bezahlbare Energie schafft und neue wirtschaftliche Chancen eröffnet.
Vom Busch zur Biomasse
#Minderung #ErneuerbareEnergien
In Namibia wird sich ausbreitender Busch zu Biomasse für erneuerbare Energie. Das schafft neue Einkommen, stärkt die Landwirtschaft und trägt zur Wiederherstellung von Grasland bei. Menschen wie Landwirt Koos Briedenhann und Maschinenführer Victor Bumbi erleben, wie sich dadurch ihr Alltag verändert – und wie Klimaschutz, wirtschaftliche Entwicklung und der Schutz der Biodiversität zusammenwirken.
Eine sonnige Zukunft: saubere Energie im ländlichen Kenia
#Minderung #ErneuerbareEnergien #Elektrifizierung
In Elan, einem abgelegenen Dorf im trockenen Norden Kenias, bringt Solarenergie Licht in die Häuser, erleichtert den Zugang zu Wasser und eröffnet Kindern neue Lernmöglichkeiten. Für Bewohnerin Habon Sambur Gaboy und ihre Gemeinde bedeutet das einen spürbaren Wandel im Alltag.
Der Link wurde in die Zwischenablage kopiert