Networks4conservation: Bekämpfung der Entwaldung durch lokale Netzwerke für einen transformativen Naturschutz
In Brasilien schreitet die Entwaldung in mehreren Biomen weiter voran und gefährdet Biodiversität, Klima und Lebensgrundlagen. Das Projekt unterstützt die Umsetzung nationaler Pläne zur Verhinderung und Kontrolle der Entwaldung in Cerrado, Caatinga, Pantanal, Atlantischem Wald und Pampa. Es stärkt lokale Netzwerke und verbessert die Rahmenbedingungen für wirksamen Naturschutz. Produktketten der Sozio-Biodiversität werden ausgebaut, um die Einkommen indigener, traditioneller und kleinbäuerlicher Gemeinschaften sowie mittlerer Erzeugender zu sichern und den Erhalt natürlicher Ressourcen zu fördern. Innovative Finanzierungsinstrumente unterstützen Investitionen in eine nachhaltige Bioökonomie. Durch die Konsolidierung von Schutzgebieten und die Entwicklung praxisnaher Instrumente zeigt das Projekt, wie der Schutz der Biome mit besseren Lebensbedingungen in Einklang gebracht werden kann. Die Ansätze sind auf weitere Regionen übertragbar und fördern einen integrativen Naturschutz.
- Länder
- Brasilien
- IKI Förderung
- 30.000.000,00 €
- Laufzeit
- 03/2025 bis 02/2031
- Status
- laufend
- Durchführungs -organisation
- German Caritas Association
- Politischer Partner
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- Ministry of Environment and Climate Change (MMA) - Brazil
- Durchführungspartner
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- Cerrado Network
- One Million Cisterns Program Association for the Semiarid
- United Nations Development Programme (UNDP)
Stand der Umsetzung/Ergebnisse
- Das Projekt wurde am 16.11.2025 auf der COP 30 in Belem im Rahmen des Side Events "Local Communities Combating Deforestation in Brazil: People-Centered NDC Implementation" verkündet.
Letzte Aktualisierung:
03/2026
Relationen zum Projekt
Legende:
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