Transformativer Schutz der biologischen Vielfalt: Ermöglichung von indigenen und afrokolumbianischen Frauen geführter Maßnahmen

Das Projekt erweitert und verankert von Gemeinschaften geleitete, rechtsbasierte Naturschutzansätze in den nationalen Biodiversitäts- und Klimaplänen. Es entwickelt Erhaltungsstrategien, die die Nahrungsmittel- und Energiesouveränität und das selbstbestimmte Wohlergehen indigener Völker und afrokolumbianischer Bevölkerungsgruppen verbessern. Das Projekt stützt sich auf partizipative Methoden, um die Führungsrolle, das Wissen und die Weltanschauung insbesondere von Frauen bei Naturschutzmaßnahmen zu fördern. Das Projekt fördert einen Systemwandel durch geschlechtsspezifische und auf Rechten basierende Lösungen wie z. B. Finanzmechanismen zur Bewältigung der Biodiversitäts- und Klimakrise. Das Projekt hat drei Schwerpunkte: Lernen und lokales Naturschutzwissen; Aufbau eines Netzwerks von Akteurinnen und Akteuren, die einen Systemwandel und die Handlungsfähigkeit von Frauen in den Zielgruppen unterstützen; und Erprobung von auf Weltanschauungen basierenden Naturschutzvorschlägen.

Projektdaten

Länder
Kolumbien, Peru
IKI Förderung
455.491,78 €
Laufzeit
11/2025 bis 09/2026
Status
laufend
Durchführungs -organisation
Center for International Forestry Research (CIFOR)
Politischer Partner
  • Ministry of Environment (MINAM) - Peru
  • Ministry of Environment and Sustainable Development (MinAmbiente) - Colombia
Durchführungspartner
  • Association of Afro-descendant Women from Northern Cauca (ASOM)
  • International Centre for Research in Agroforestry (World Agroforestry Center (ICRAF))*
  • Leibniz Centre for Agricultural Landscape Research (ZALF) e.V.
  • National Organization of Indigenous Women from the Andes and Amazon of Peru (ONAMIAP)
  • Peruvian Society of Environmental Law (SPDA)
  • The Rights and Resources Initiative (RRI)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Die Vorbereitungsphase des Projektes beinhaltet folgende Themen:
    • Analyse und Synthese von Informationen auf nationaler und landschaftlicher Ebene als Grundlage für die Projektaktivitäten.
    • Kollaborative Gestaltung des vollständigen Projektvorschlags, sowie Sicherung der Zustimmung der politischen Partner.
    • Bewertung sozialer und ökologischer Schutzmaßnahmen, Entwicklung eines Risikomanagements und eines Ansatzes zur Einbeziehung der Gleichstellung der Geschlechter sowie die Förderung des Engagements mehrerer Interessengruppen.
    • Vorbereitung der Feldarbeiten für das Projekt.
  • Nach Ende der Vorbereitungsphase wird über die weitere Förderung durch die Internationale Klimaschutzinitiative entschieden.

Letzte Aktualisierung:
03/2026

Legende:

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