Integrierte Climate Services für transformatives Klimarisikomanagement (CISTA)

Viele Gemeinden, Landwirte und Wasserressourcenmanager haben keine verlässlichen Informationen darüber, wie sich der Klimawandel auf ihre Lebensgrundlagen auswirkt. Verbesserte Klimadienste, die Wetter-, Klima- und Sektordaten kombinieren, machen das Klimarisikomanagement effektiver. Dies hilft den Menschen, sich an Klimaveränderungen anzupassen und sich besser vor Katastrophen zu schützen. In den Partnerländern unterstützt das Projekt die Nutzung dieser Dienste für Klima- und Biodiversitätspolitik durch den Aufbau von Steuerungsrahmen und den Ausbau technischer Fähigkeiten. Es entwickelt mit Gemeinden und betroffenen Sektoren Tools für die Verbreitung von Klimainformationen und Klimarisikomanagement und berücksichtigt dabei die spezifischen Bedürfnisse von Frauen und benachteiligten Gruppen. Die Regionalen Klimazentren der Weltorganisation für Meteorologie produzieren und teilen wissenschaftlich fundierte Klimainformationen in den Regionen.

Projektdaten

Länder
Guatemala, Pakistan, Sambia
IKI Förderung
14.000.000,00 €
Laufzeit
04/2025 bis 06/2030
Status
laufend
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Ministry of Climate Change - Pakistan
  • Ministry of Environment and Natural Resources (MARN) - Guatemala
  • Ministry of Green Economy and Environment - Zambia
Durchführungspartner
  • World Meteorological Organisation

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Die Vorbereitungsphase des Projektes beinhaltet folgende Themen:
    • Klimarisiken nehmen weltweit zu, doch Entscheidungstragenden fehlen oft verlässliche Klimadaten und erprobte Instrumente für ein wirksames Klimarisikomanagement. Ohne evidenzbasierte Grundlagen drohen Fehlanpassung und eine unzureichende Entwicklungsplanung. Das Projekt verbessert den Zugang zu maßgeschneiderten Klimainformationsdiensten, die an regionale und nationale Bedarfe angepasst sind. Es stärkt Kompetenzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Datenerhebung bis zur Anwendung – und unterstützt die Verankerung solcher Dienste in politischen Prozessen wie NAPs, NDCs und NBSAPs. Ziel ist es, klimaresiliente Entscheidungen zu fördern und die Widerstandsfähigkeit von Gemeinden und Ökosystemen zu erhöhen.
  • Nach Ende der Vorbereitungsphase wird über die weitere Förderung durch die Internationale Klimaschutzinitiative entschieden.

Letzte Aktualisierung:
07/2026

Legende:

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