Stärkung der Resilienz von Feuchtgebieten durch eine Ramsar-Regionalinitiative in der Mekong-Gegend

Der Mekong ist einer der längsten Flüsse der Welt. Seine Feuchtgebiete zählen in Südostasien zu den wichtigsten natürlichen Kohlenstoffsenken und sind mit ihren Ökosystemdienstleistungen lebenswichtig für Millionen von Menschen. Zwischen den 24 ausgewiesenen Ramsar -Gebieten in der Mekong-Region bestand noch keine effektive Zusammenarbeit für deren Management. Das Vorhaben führte deshalb eine Schwachstellenanalyse durch und entwickelte Managementpläne, die die Widerstandsfähigkeit von zehn Gebieten verbesserten. Gewonnene Erkenntnisse teilte es mit den verbleibenden 14 Ramsar-Gebieten. Das Projekt hat zudem Fortbildungen und Zuschüsse angeboten, um ein gemeinsames Handeln zwischen den Kommunen und Behörden zu unterstützen. Es richtete außerdem Plattformen für den Austausch über Feuchtgebiete ein und verwendete Fallstudien für die politische Interessenvertretung. Über Öffentlichkeitsmaßnahmen auf nationaler Ebene hat es, größeren Einfluss für den Schutz der Feuchtgebiete ausgeübt./

Projektdaten

Länder
Kambodscha, Laos, Myanmar (Burma), Thailand, Vietnam
IKI Förderung
2.481.301,37 €
Laufzeit
01/2017 bis 09/2022
Status
abgeschlossen
Durchführungs -organisation
International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - Asia Regional Office (ARO) - Thailand
Politischer Partner
  • Ministry of Environment (MoE) - Cambodia
  • Ministry of Environment and Natural Resources (MoNRE) - Lao PDR
  • Office of Natural Resources and Environmental Policy and Planning - ONEP - Thailand
  • Vietnam Environment Administration (VEA)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt ist abgeschlossen.
  • „IBRRI Wetland Outlook“ wurde entwickelt.
  • Synthese von Fallstudien über kleine Projekte für Ökosystembasierte Anpassungsmaßnahmen (EbA) in Feuchtgebieten wurde ausgearbeitet.
  • 19 kleine Zuschüsse für EbA in Feuchtgebieten, die von zivilgesellschaftlichen Organisationen, internationalen Nichtregierungsorganisationen, Regierungen und Universitäten wurden umgesetzt.
  • Managementplänen für sechs der zehn Projektstandorte wurden entwickelt, die Optionen zur Anpassung an den Klimawandel aus den Konsultationen mit den Interessenvertretern einbeziehen.
  • Die 5. Jahrestagung des IBRRI wurde vom 23. bis 24. Februar virtuell abgehalten, um die Errungenschaften des Jahres 2021 auszutauschen.
  • Website der indisch-burmesischen Ramsar-Regionalinitiative wurde gelauncht.
  • Schulung von 136 Feuchtgebietsfachleuten durch das Mekong Wetland University Network durchgeführt.
  • 70 Bürgerjournalismus-Berichte über Feuchtgebiete in nationalen Medien ausgestrahlt.
  • IBRRI-Strategieplan veröffentlicht.
  • Leitfaden und Werkzeuge zur Bewertung der Anfälligkeit für den Klimawandel und zur Anpassungsplanung veröffentlicht:
    • Leitfaden zur Vulnerabilitätsbewertung und Anpassungsplanung
    • Werkzeug zur Bewertung der Gefährdung von Dörfern
    • Werkzeug zur Bewertung der Anfälligkeit von Arten
    • Werkzeug zur Bewertung der Anfälligkeit von Lebensräumen

Letzte Aktualisierung:
06/2024

Legende:

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