29.04.2026

Ein Jugendnetzwerk zum Schutz der Meere

In unserer  Serie „Youth Empowerment and Action Highlight“ – kurz IKI YEAH – stellen wir erfolgreiche Maßnahmen aus IKI-Projekten vor, die junge Menschen darin stärken, sich für einen nachhaltigen Wandel zu engagieren. In dieser Ausgabe stellen wir ein Jugendnetzwerk zum Schutz der Meere vor.

Im November 2024 veranstaltete das IKI-Projekt „Save the Blue Five“ eine regionale Konferenz mit Akteurinnen und Akteuren relevanter Sektoren aus der südostpazifischen Region. Im Rahmen der Konferenz wurden 30 junge Fachkräfte aus meeresbezogenen Arbeitsfeldern ausgewählt, um an einem dreitägigen Workshop teilzunehmen.

Ziel des Workshops war es, die aktive Beteiligung junger Menschen an Entscheidungsprozessen zu fördern und damit den Meeresschutz zu stärken. Ein zentrales Ergebnis war die Gründung eines Jugendnetzwerks.

Ergebnisse

Das Jugendnetzwerk „Red de Juventudes por el Pacífico Sudeste“ wurde mit dem Ziel gegründet, junge Menschen in der Region zu vernetzen und zu stärken. Es unterstützt Projekte zum Schutz und zur nachhaltigen Nutzung der Meere, fördert die aktive Beteiligung junger Menschen an internationalen Entscheidungsprozessen und macht sie so zu zentralen Akteurinnen und Akteuren im Meeresschutz.

Derzeit ist das Netzwerk Teil eines Mentoring-Programms mit „Blue Leaders“ aus der Region, in dessen Rahmen die Mitglieder durch den Austausch von Erfahrungen ihre Kompetenzen weiterentwickeln. Sie bauen Partnerschaften auf und können sich aktiv als Jugendvertreterinnen und -vertreter an internationalen Veranstaltungen und Konferenzen beteiligen, wie beispielsweise der UN-Ozeankonferenz 2025.

Erfahrungen und Erkenntnisse

Durch partizipative Ansätze haben junge Menschen eine führende Rolle im gesamten Prozess. Das Engagement im Netzwerk wird durch monatliche Treffen in den einzelnen Ländern strukturiert und von sechs Vertreterinnen und Vertretern koordiniert. Die Kommunikation erfolgt über virtuelle Meetings, E-Mail sowie Social-Media-Kanäle.

Die Aktivitäten werden über nationale Arbeitsgruppen organisiert, die jeweils von einer Ländervertretung geleitet werden. 

Potenzial zur Nachahmung

Es ist wichtig, frühzeitig eine gemeinsame Vision zu definieren, beispielsweise durch ein gemeinschaftlich erarbeitetes Jugendstatement. Außerdem ist es entscheidend, ein Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen. Wenn sich junge Menschen anerkannt und wertgeschätzt fühlen, übernehmen sie eher Verantwortung für den Prozess.

Klare Kommunikationsstrukturen helfen, den Informationsfluss zu steuern und die Sichtbarkeit zu erhöhen. Und politische Unterstützung von nationalen und internationalen Institutionen stärkt die Legitimität und Nachhaltigkeit.

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Kontakt

IKI Office
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Stresemannstraße 69-71

10963 Berlin

iki-office@z-u-g.org

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