13.11.2017

New Urban Agenda im Fokus

Die Ausgangssituation im Urban Pathways Projekt – grafisch aufbereitet; Foto: UN-Habitat
Die Ausgangssituation im Urban Pathways Projekt – grafisch aufbereitet; Foto: UN-Habitat

Das UN-Habitat Projekt Urban Pathways unterstützt Städte bei der Konzeption, Planung und Umsetzung von klimafreundlicher städtischer Grundversorgung zur Emissionsminderung

Mit einer Trainingswoche vom 16. bis 20. Oktober 2017 hat in Berlin das Projekt "Unterstützung von Niedrigemissionsplänen für städtische Grundversorgung im Kontext der New Urban Agenda" (Urban Pathways) gestartet. Über 100 Experten und Städterepräsentanten aus 30 Ländern nahmen daran teil. Das Projekt wird von UN-Habitat gemeinsam mit seinen Partnern – dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, UN Umwelt und einem Netzwerk aus Städten und regionalen Experten – durchgeführt. Es zielt darauf ab, konkrete Schritte in Richtung emissionsarme Mobilität, Energiemanagement und Abfallentsorgungssysteme in Großstädten Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zu erarbeiten.

Anke Brummer-Kohler, Leiterin der Abteilung für Stadtentwicklung des Bundesumweltministeriums (BMUB), betonte anlässlich der Eröffnung des Workshops die Schwierigkeiten bei der Reduzierung von Emissionen und wie wichtig es sei, Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz der Grundversorgung aufzuzeigen. Das Urban Pathways Projekt setzt, gefördert von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des BMUB, an dieser Stelle an und will städtische Emissionen reduzieren und unter Einbeziehung verschiedener Interessengruppen praktische Maßnahmen durchführen.

Teilnehmende der Trainingswoche. Foto: UN-Habitat

"Urban Pathways baut auf Partnerschaften auf, wie mit dem von der EU geförderten SOLUTIONS Projekt, und wird einen integrierten Ansatz für urbane Energie, Mobilität und Abfallentsorgungssysteme verfolgen", so Andre Dzikus, Koordinator für die Abteilung Urban Basic Services der UN-Habitat. Mit dem Aufkommen von Technologien verändere sich die Situation bei der Bereitstellung der Grundversorgung. Die Optionen der Städte seien in dieser Hinsicht größer geworden.

Synergien zwischen Stadtentwicklungsinitiativen zu schaffen, ist eines der Kernziele des Urban Pathways Projekts. Die Auftaktveranstaltung führte IKI Projekte und andere Programme zusammen. Die vier Leuchtturmstädte Kochi (Indien), Belo-Horizonte (Brasilien), Nairobi (Kenia) und Hanoi (Vietnam) stellten dabei einige ihrer Aktivitäten in den Bereichen städtisches Energiemanagement, Mobilität und Abfallwirtschaft vor. Die mit der Auftaktveranstaltung initiierte Partnerschaft wird Teil des internationalen Austausches, der technischen Begleitung für die Einführung von Maßnahmen und regionaler Trainings sein. In Kürze werden auch die thematischen eLearning-Module eingeführt werden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Projekt Urban Pathways: www.urban-pathways.org

 

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Stresemannstraße 69-71

10963 Berlin

iki-office@z-u-g.org

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