Cooling Programm für das südliche Afrika

Die Zahl der Klimaanlagen in der Region der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas (SADC) wird bis 2030 von 5,4 auf ca. 17,7 Millionen steigen. Klima- und Energieplanungen der SADC-Länder sehen die Minderung von Treibhausgasemissionen und Verbesserungen der Energieeffizienz im Kältesektor vor. Höhere Kosten bei der Anschaffung sowie die Nichtverfügbarkeit von Klimaanlagen mit natürlichen Kältemitteln sind die Hauptbarrieren für eine Sektor-Transformation. Das Vorhaben wird ein implementierungsreifes Förderprogramm entwickeln und dessen Umsetzung in den Partnerländern vor-vorbereiten. Hierzu werden zunächst Kooperationsvereinbarungen mit den Partnerländern abgeschlossen. Das Förderprogramm hat dann die Einführung von Energieeffizienz-Mindestnormen, die Vermeidung klimaschädlicher F-Gas-Emissionen durch die Verwendung natürlicher Kältemittel und die Entwicklung eines Kohlenstoff-Finanzierungsinstruments zum Ziel.

Projektdaten

Länder
Botsuana, Namibia, Südafrika, Eswatini
IKI Förderung
1.000.000,00 €
Laufzeit
12/2021 bis 11/2022
Status
laufend
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Department of Forestry, Fisheries and the Environment (DFFE) - South Africa
  • Department of Mineral Resources and Energy (DMRE) - South Africa
  • Ministry of Environment and Tourism (MET) - Namibia*
  • Ministry of Tourism and Environmental Affairs - Eswatini

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Die offiziellen Kick-off-Workshops auf nationaler Ebene haben stattgefunden und es wurden nationale Projektlenkungsausschüsse und Unterausschüsse eingerichtet.
  • Der Status quo in Bezug auf die Mindestanforderungen an die Gesamtenergieeffizienz (MEPS), die Kennzeichnung und die Durchsetzung auf regionaler Ebene (Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC)) und auf nationaler Ebene in den Partnerländern wird analysiert und es werden Empfehlungen erarbeitet.
  • Die Sammlung und Analyse von Daten über den aktuellen Bestand an Klimaanlagen und die damit verbundene Energieeffizienz für die Entwicklung der Treibhausgas-Basisdaten sowie über verfügbare umweltfreundliche Klimaanlagen (Effizienz, Kosten usw.) hat begonnen und wird fortgesetzt. Der Status quo in Bezug auf relevante Vorschriften, Politik, Sicherheitsstandards, Ausbildungsinstitute, Lehrpläne, Zertifizierung usw. in den Partnerländern wird derzeit analysiert.
  • Es ist ein Workshop (tbc) zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf der Weltbank Innovate4Climate (I4C) Konferenz (24.-26. Mai 2022) zu Kältetechnik und Klimatisierung und Artikel 6 geplant (www.innovate4climate.com).

 

Legende:

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