Upscaling von gemeindebasierten Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel für die Existenzsicherung und den Ökosystemschutz im südlichen Afrika (CBA-SCALE Southern Africa+)

Das Projekt führt inklusive, geschlechtsspezifische und naturbezogene Maßnahmen der gemeindebasierten Anpassung (Community Based Adaptation, CBA) in mehr als 100 Gemeinden durch, um die Widerstandsfähigkeit von Menschen aller Geschlechter und sozialen Gruppen gegenüber dem Klimawandel zu erhöhen. Die Verbindungen zwischen allen Planungsebenen werden durch den NAP Prozess gestärkt, um sicherzustellen, dass die Anpassungsprioritäten der Gemeinden in die lokalen sowie nationalen Entwicklungspläne einfließen. Während der Vorbereitungsphase wird das Projekt mit den Zielgruppen, welche sowohl die lokalen Gemeinden als auch verschiedene politische Entscheidungsträger umfassen, zusammenarbeiten, um eine partizipative Projektgestaltung vorzunehmen. Es werden Daten erhoben, um Informationslücken zu schließen und das kollektive Verständnis für den Kontext zu vertiefen. Die Ergebnisse dieser Bemühungen werden in die gemeinsame Entwicklung der zielorientierten Projektplanung einfließen.

Projektdaten

Länder
Mosambik, Sambia, Simbabwe
IKI Förderung
19.830.553,00 €
Laufzeit
11/2021 bis 08/2029
Status
laufend
Politischer Partner
  • National Disaster Management Institute - Mozambique
  • Government of the Republic of Zambia/ Department: Ministry of Green Economy and Environment
  • Ministry of Agriculture and Livestock - Sambia
  • Ministry of Environment, Climate, Tourism and Hospitality Industry - Zimbabwe
  • Ministry of Land and Environment - Mozambique
  • Office of the President, Provincial Administration Southern Province/ Department: Permanent Secretary– Zambia
Durchführungspartner
  • CARE
  • CARE International in Mozambique
  • CARE International in Zambia
  • FANRPAN
  • International Institute for Sustainable Development (IISD)
  • International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - Eastern and Southern Africa Regional Office
  • International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - USA

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • In allen drei Ländern wurden Gemeindedialoge, Klimarisikoanalysen und lokale Anpassungsplanungen durchgeführt, bei denen Frauen, Männer und Jugendliche gemeinsam Risiken identifizierten und praktische Anpassungsmaßnahmen entwickelten.
  • In Mosambik lag der Schwerpunkt auf dem Aufbau lokaler Kapazitäten zum Verständnis von Klimarisiken und möglichen Anpassungsmaßnahmen. Durch Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen konnten Gemeinden und lokale Organisationen effektiver in nationale Anpassungsprozesse eingebunden werden.
  • In Sambia stärkte das Projekt die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Fachleuten und Regierungsstellen. Dies verbesserte den Informationsfluss zwischen der lokalen und der nationalen Ebene und unterstützte den Austausch über Klimaresilienz und Prioritäten bei der Anpassung an den Klimawandel.
  • In Simbabwe förderte das Projekt den Dialog zwischen Gemeinden, der Zivilgesellschaft und staatlichen Institutionen, die sich mit Klima- und Landwirtschaftsfragen befassen. Lokale Erfahrungen und Erkenntnisse wurden dokumentiert und an nationale Behörden weitergeleitet, was zur laufenden Anpassungsplanung beitrug. Das Projekt förderte zudem klimaresiliente landwirtschaftliche Praktiken und verbesserte die Koordination zwischen lokalen und nationalen Akteuren.
  • Auf regionaler Ebene hat das „Food, Agriculture and Natural Resources Policy Analysis Network“ (FANRPAN) als Teil des Konsortiums Erkenntnisse aus dem Projekt aus Mosambik, Sambia und Simbabwe zusammengetragen. Diese wurden über regionale Plattformen weitergegeben und förderten so den Erfahrungs- und Wissensaustausch im gesamten südlichen Afrika.
  • Das Projekt trug zudem zu nationalen Klimaplanungsprozessen wie NDCs und NAPs bei, indem lokale Prioritäten stärker berücksichtigt werden.
  • Erste Ergebnisse zeigen ein höheres Bewusstsein für Klimarisiken, eine verstärkte Anwendung klimaresilienter Praktiken, bessere Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Regierung sowie eine bessere Verknüpfung zwischen lokalen Maßnahmen und nationalen Klimazielen.

Letzte Aktualisierung:
04/2026

Legende:

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