Stärkung der Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der nationalen Klimapolitik in Georgien, Kolumbien und der Ukraine

Die Teilhabe zivilgesellschaftlicher Akteure an dem Prozess der NDC-Ambitionssteigerungen ist für die Verbesserung der Strategien und für deren transparente sowie partizipative Umsetzung eine notwendige Voraussetzung. Meist fehlt es diesen Akteuren jedoch an Ressourcen, auf die Umsetzung und Verbesserung der NDCs Einfluss zu nehmen. Das Projekt stärkt die Fähigkeit zivilgesellschaftlicher Akteure, ihre klimapolitischen Forderungen im NDC-Umsetzungsprozess zu artikulieren und einzubringen. In den Partnerländern unterstützt es ausgewählte Organisationen und Gruppen sich an Klimaschutzplänen, der Erarbeitung klimarelevanter Gesetze zur NDC-Umsetzung sowie an der Diskussion zu ambitionierter Klimapolitik zu beteiligen. Außerdem will das Projekt Grundsteine für die regelmäßige und systematische Beteiligung der Zivilgesellschaft in klimapolitischen Fragen in den Partnerländern legen sowie den Dialog zwischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern und anderen Stakeholdern institutionalisieren.

Projektdaten

Länder
Kolumbien, Georgien, Ukraine
IKI Förderung
4.178.491,96 €
Darin enthaltene Vorbereitungsphase
124.644,71 €
Laufzeit
07/2018 bis 04/2024
Status
laufend
Durchführungs -organisation
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V.
Durchführungspartner
  • CENSAT Agua Viva (Friends of the Earth Colombia)
  • Center for Environmental Initiatives Ecoaction - Ukraine
  • Greens Movement of Georgia / Friends of the Earth - Georgia
  • Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

    International:
    • BUND, Censat und Ecoaction organisierten gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung einen Workshop unter dem Titel “People’s voices in national climate policies – good practices for meaningful civil society engagement” im Rahmen des People’s Summit for Climate Justice zur COP26.
    • Juni 2021: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlicht das Erklärvideo „Civil Society Engagement for Ambitious Climate Action“ www.youtube.com/…
    • Juni 2021 veranstalten der BUND und das Unabhängige Institut für Umweltfragen (UfU) die fünftägige Digitalkonferenz „5 for the Climate“: www.bund.net/… .
    Georgien:
    • Im Dezember 2021 veröffentlichte GMG die Guidelines zur Bewertung des Ambitionsniveaus von Klimaplänen, wie dem NDC.
    • Unter organisatorischer Mitwirkung von GMG fand am 20. Oktober 2021 das Climate Dialogues Treffen unter dem Motto „How the EECCA region can deal with the climate storm” statt. - Ende September 2021 veranstaltete The Greens Movement of Georgia (GMG) die alljährliche Climate Week, welche landesweit die Aufmerksamkeit auf das Thema Klimaschutz richtete.
    • Am 23. September 2021 veranstaltete GMG in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung die Konferenz „European Green Deal and Georgia.
    Kolumbien:
    • Am 10. und 11. Dezember 2021 organisierte Censat in Bogota die Veranstaltung „Convite de las Alternativas – por el cuidado de la vida“, an dem 83 Personen aus verschiedenen Regionen des Landes teilnahmen
    • Das Netzwerk „Voces por el Clima“ veranstaltete im Vorfeld der COP26 einen Workshop unter dem Titel “Por decisiones climáticas justas y parti-cipativas” (Für faire und partizipative Klimaentscheidungen), an dem sowohl Vertretende zivilgesellschaftlicher Organisationen als auch Mitarbeitende des Außen- und Umweltministeriums teilnahmen.
    • Das Bündnis „Colombia libre de Fracking“ führte die erfolgreiche Anti-Fracking-Kampagne „Agua Piloto“ aguapiloto.com (auf Spanisch) durch. Die Kampagne trug dazu bei, dass im August 2021 ein neuer Gesetzesentwurf zum Verbot von Fracking im Parlament eingebracht wurde
    • Juni 2021: Das Netzwerk „Voces por el Clima“ veröffentlicht eine umfassende Stellungnahme zum Entwurf eines Energiewendegesetzes („proyecto de ley No. 365“): transiciones.info/… (auf Spanisch).
    Ukraine:
    • Im Februar 2022 veröffentliche Ecoaction eine Guideline für lokale Organisationen der Zivilgesellschaft, wie effektiver Klimadiskurs mit lokalen Entscheidungstragenden ins Leben gerufen werden kann.
    • Im November 2021 wurde die Analyse des Klima- und Energieplans von der Stadt Khmelnytsky veröffentlicht.
    • Im Dezember 2021 veröffentliche Ecoaction in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie „Carbon pricing in Ukraine and the practice of using CO2 tax revenues“.
    • Mitte September 2021 organisierte die subnationale Organisation Ecosense im Auftrag von Ecoaction ein hybrides Event „Sustainable Energy Development and Climate Conservation: the Experience of European and Ukrainian Cities".

Letzte Aktualisierung:
10/2022

Legende:

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Videos zum Projekt

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