Programm zur Unterstützung der Weiterentwicklung und Umsetzung der Klimapolitik Südafrikas (CSP) - Phase III

Südafrika gehört zu den 20 größten Emittenten weltweit. Gleichzeitig ist das Land von den Folgen des Klimawandels stark betroffen, vor allem in den Bereichen Wasser und Landwirtschaft. Das Projekt unterstützte das südafrikanische Umweltministerium (DFFE) bei der Entwicklung und Umsetzung der nationalen Klimapolitik in den Bereichen Governance, Minderungs- und Anpassungspolitik sowie MRV. Zusätzlich wurde das DFFE in seiner Rolle gestärkt, andere Ressorts und den Privatsektor zur Umsetzung von klimarelevanten Projekten zu bewegen. Die Unterstützung trug dazu bei, dass DEFF die Klimapolitik schneller, wissensbasierter und effektiver umsetzen konnte. Das Projekt unterstützte somit die Transformation zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft und klimaresilienten Gesellschaft. Die erfolgreiche Weiterentwicklung und Umsetzung der nationalen Klimapolitik ist Voraussetzung dafür, dass Südafrika weiterhin eine prominente und konstruktive Rolle in den internationalen Klimaverhandlungen spielen kann.

Projektdaten

Länder
Südafrika
IKI Förderung
18.000.000,00 €
Laufzeit
02/2017 bis 03/2022
Status
abgeschlossen
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Department of Forestry, Fisheries and the Environment (DFFE) - South Africa
Durchführungspartner
  • Council for Scientific and Industrial Research (CSIR) - South Africa
  • South African National Biodiversity Institute
  • University of Cape Town - South Africa

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Das Projekt ist abgeschlossen.
  • Die Etablierung der Green Economy Cluster Agentur in Mpumalanga wurde vom CSPIII finanziell via der Nicht-Regierungsorganisation (NGO) GreenCape unterstützt.
  • Projekt zur Ermittlung der Kohlenstoffsenken im Meeres- und Küstenbereich (sog. "Blue Carbon Sinks") gestartet.
  • Der Prozess zur Entwicklung der grünen Beschaffungsrichtlinien (green procurement guidelines) wurde unterstützt.
  • Im Bereich ökosystem-basierte Anpassung (Ecosystem-based Adaptation - EbA) wurde der Aktionsplan, sowie eine Karte zur Priorisierung von EbA-Aktivitäten in Südafrika und somit die Operationalisierung der EbA-Strategie unterstützt.
  • Unterstützung eines Projekts zur Feststellung des Waldreferenzniveaus (Forest Reference Level (FRL)) sowie des Waldreferenzemissionsniveaus (Forest Reference Emission Level (FREL)) im Hinblick auf die Implementierung von REDD+ Maßnahmen.
  • Die Berichtsregularien für Treibhausgasemissionen werden überarbeitet, insb. um die Berichterstattung von Unternehmensebene (Company Level) auf Betriebsebene (Facility Level) zu ermöglichen.
  • Projekt zur Analyse der “Klima-Awareness” der südafrikanischen Bevölkerung sowie des Bildungssektors erfolgreich abgeschlossen.
  • Projekt zur Entwicklung von Plänen zur Abmilderung der negativen Effekte von Klimaeinwirkungen und Klimaschutzmaßnahmen auf den Arbeitsmarkt (Sector Jobs Resilience Plans - SJRP) wurde abgeschlossen und die Pläne liegen im Entwurf vor. – Projekt zu Auswirkungen der Corona-Pandemie im Abfallsektor finalisiert.
  • Der Leitfaden für die Entsorgung organischer Abfälle (AWT guide) ist als eine webbasierte Leitlinie online und wird Kommunen dabei unterstützen, Optionen für die Abfallbewirtschaftung auszuwählen, um nachteilige Umweltauswirkungen, einschließlich Treibhausgasemissionen, zu minimieren.
  • Das CSP hat die Städte Johannesburg und Polokwane dabei unterstützt, eine Strategie für die Erneuerung ihrer Busflotte zu entwickeln. Ziel war es die Betriebskosten zu senken und zukünftig THG- und andere Emissionen einzusparen.
  • Der Kommentierungsprozess der Anpassungsstrategie wurde mit Unterstützung des CSPIII abgeschlossen und die Anpassungsstrategie vom Kabinett bewilligt.
  • Im Tourismussektor wurden Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalysen durchgeführt und ein Plan zur Linderung der Vulnerabilitäten erstellt.
  • Basierend auf einer Kartierung von Prioriätsregionen für Anpassungsmaßnahmen, wurde die Entwicklung eines Konzepts zur Finanzierung von Maßnahmen zur Reduzierung des Katastrophenrisikos (Disaster Risk Reduction) gestartet.
  • Unterstützung des Nationalen Planungskomitees (National Planning Committee – NPC) bei der Konsultation ihres Just-Transition-Prozesses in drei Provinzen.
  • Unterstützung eines Trainings von 60 Bänkerinnen und Banker aus dem Privatsektor zum Thema Klimarisikoanalyse.
  • Start des Trainings von 100 Landwirtschaftsexpert*innen zu Climate Smart Agriculture in drei Provinzen.
  • Durchführung von Trainings im Rahmen des Local Government Climate Change Support Programme (LGSP) auf kommunaler Ebene in insgesamt 65 Kommunen aus 17 Distrikten (Minderung und Anpassung sowie Klimafinanzierung). Die vierte Phase ist abgeschlossen, eine fünfte Phase ist geplant. – Die Erarbeitung des 4. Biennial Update Reports (BUR) sowie des 4. nationalen Klimawandelberichts wurden unterstützt.
  • Erarbeitung des finalen Entwurfs zur Post-2020-Minderungsarchitektur. – Unterstützung eines Projekts zur Berechnung von Kohlenstoffbudgets (Carbon Budgets) und Minderungszielen in verschiedenen Sektoren (Sectoral Emission Targets – SETs).
  • Stakeholderkonsultationen zum Entwurf des südafrikanischen Klimagesetzes.
  • Unterstützung bei der Erstellung der Low-Emission Development Strategy - LEDS).

Letzte Aktualisierung:
04/2024

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