IKI Medium Grants

Die IKI fördert über thematische und länderspezifische Auswahlverfahren vorrangig großvolumige Projekte, um die Transformation hin zu einer nachhaltigen und emissionsarmen Wirtschafts- und Versorgungsstruktur zu beschleunigen. Die Umsetzung des Übereinkommens von Paris (ÜvP) und der Biodiversitätskonvention(CBD) erfordert aber auch die Stärkung von Kapazitäten kleinerer zivilgesellschaftlicher Akteure in Entwicklungs- und Schwellenländern und die wirksame Beteiligung aller gesellschaftlichen Gruppen. Die IKI-Programme für Kleinprojekte setzen genau hier an.

Das IKI-Medium-Grants-Förderprogramm richtet sich daher an zivilgesellschaftliche Akteure mit Hauptsitz in Deutschland, die gemeinsam mit lokalen Partnerinnen und Partnern in ausgewählten ODA-fähigen Umsetzungsländern Maßnahmen zur Stärkung der Nord-Süd-Kooperation für Klimaschutz, Anpassung an die Folgen des Klimawandels und Biodiversitätserhalt umsetzen. Die Zielsetzung des Programms ist explizit die Stärkung dieser zivilgesellschaftlichen Akteure sowie deren internationale Vernetzung. Konkret werden über die IKI Medium Grants Projektaktivitäten gefördert, die innovative Bottom-up-Beiträge zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und des Übereinkommens über die biologische Vielfalt aufgreifen. Hierfür werden durch das BMU jährlich variierende Förderschwerpunkte vorgegeben, auf die sich interessierte Akteure mit innovativen Projektideen bewerben können.

Das Auswahlverfahren für die IKI Medium Grants ist zweistufig. In der ersten Stufe werden Projektskizzen eingereicht, die nach positiver Bewertung in der zweiten Stufe in einem Projektvorschlag ausgearbeitet werden.

 

Folgende Institutionen können sich bewerben: Zivilgesellschaftliche Organisationen mit gemeinnützigem Zweck (Nicht-Regierungsorganisationen, Vereine, Stiftungen, Thinktanks) und akademische Institutionen (Hochschulen und Forschungseinrichtungen) sowie gemeinnützige Unternehmen mit Hauptsitz und -geschäftstätigkeit in Deutschland in Zusammenarbeit mit max. zwei lokalen Organisationen in bis zu zwei ausgewählten ODA-fähigen Umsetzungsländern.

Förderhöhe: 300.000 bis 800.000 Euro

Förderlaufzeit: 24 bis 36 Monate

Für diesen Call können Projektskizzen eingereicht werden

IKI-Medium-Grants-Auswahlverfahren 2021

Die kombinierten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Klimawandels stellen eine multidimensionale Herausforderung für Menschen und Ökosysteme dar und verschärfen den Druck auf ökologische und sozioökonomische Systeme.

Daher fokussieren sich die diesjährigen thematischen Förderschwerpunkte des IKI Medium Grants Auswahlverfahrens 2021 auf die Widerstandsfähigkeit von lokalen Bevölkerungsgruppen im Zuge der COVID-19-Pandemie und der Anpassung an den Klimawandel sowie auf die Stärkung partizipativer Prozesse für einen ambitionierten Klimaschutz.

Projektskizzen können bis zum 24. Mai 2021 eingereicht werden.

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Für diesen Call werden Projektskizzen derzeit geprüft

Derzeit befindet sich kein IKI-Medium-Grants-Auswahlverfahren in der Prüfung von Projektskizzen.


Für diese Calls ist die Auswahl der Projektskizzen abgeschlossen

IKI-Medium-Grants-Auswahlverfahren 2020

Im Rahmen des ersten Auswahlverfahrens der IKI Medium Grants 2020 wurden final elf Projektskizzen zu den thematischen Förderschwerpunkten Energie, Stadt, Mobilität und Biodiversität ausgewählt. All diese Projekte finden sich in der zweiten Auswahlstufe. Es werden aktuell Projektvorschläge ausgearbeitet und von der ZUG geprüft.

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