10.06.2024

IKI in Indien: Den Klimaschutz vorantreiben

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Im März 2024 brachte der jährliche Workshop zum vierten Mal IKI-Projekte in Indien zusammen.

Indien ist eines der Länder, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind. Gleichzeitig ist es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasemissionen weltweit. Seit 2008 ist Indien eines der Schwerpunktländer der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI). 

Zur Stärkung des Klimaschutzes werden derzeit 32 IKI-Indien-Projekte im Rahmen der deutsch-indischen Zusammenarbeit umgesetzt.

Förderung von Synergien zwischen den IKI-Projekten in Indien

Im März 2024 fand der vierte IKI India Networking Workshop mit 28 IKI Projekten und fast 70 Teilnehmenden aus Indien und Deutschland statt. Der Workshop wurde gemeinsam vom IKI-Schnittstellenprojekt Indien und der Organisation The Energy and Resources Institute (TERI) organisiert. Die Veranstaltung zielte darauf ab, Synergien und Wissensaustausch innerhalb des IKI-Portfolios in Indien zu fördern. Hochrangige Vertreter aus den drei deutschen IKI-Ministerien sowie der deutschen Botschaft trugen zu lebhaften und fruchtbaren Diskussionen bei.

Der erste Tag begann mit Eröffnungsreden der GIZ und der Deutschen Botschaft, in denen die Zusammenarbeit zur Verbesserung der Synergien zwischen den Projekten betont wurde. Es folgten Key Notes von Vertreterinnen und Vertretern der Ministerien, in denen die IKI-Strategie 2030, die Förderschwerpunkte der IKI und die Zusammenarbeit zwischen den Ministerien vorgestellt wurden. 

Anschließend stellten die ersten IKI-Projekte ihre Arbeitsschwerpunkte, Erfahrungen und Herausforderungen bei der Umsetzung der Projektarbeit vor.

Am zweiten Tag präsentierten sich weitere IKI-Projekte, gefolgt von interaktiven thematischen Arbeitsgruppendiskussionen. In den Schwerpunktbereichen Klimaschutz und Anpassung, Energie und Erhalt der biologischen Vielfalt diskutierten die Projekte über bewährte Praktiken, Erfahrungen und den weiteren Weg zur Stärkung bestehender Synergien sowie zur Förderung der Zusammenarbeit im Einklang mit der deutsch-indischen Partnerschaft für grüne und nachhaltige Entwicklung (GSDP).

IKI-Projekte in Indien decken eine Vielfalt von Themen ab

Darüber hinaus diskutierten die Projekte konkrete Beispiele wie zum Beispiel die Entwicklung von Einnahmemodellen für Naturschutzmaßnahmen, die Unterstützung von dekarbonisiertem Ökotourismus im Himalaya, die Integration von geschlechtsspezifischen Ansätzen und die Intensivierung der deutsch-indischen Umweltkooperation zur Bekämpfung von Meeresmüll - um nur einige zu nennen.

Eine Round-Table-Diskussion zum Thema „The Way Forward - Impulse für die künftige Zusammenarbeit“ unterstrich die Notwendigkeit einer wirksamen Zusammenarbeit und des Wissensaustauschs zwischen den Projekten. Zu den Vorschlägen gehörten 

  • die Stärkung des Dialogs zwischen Ministerien und Regierungen, 
  • Multi-Stakeholder-Foren, 
  • die Vereinfachung von Besuchen deutscher Minister an Projektstandorten, um die Kontinuität der Projekte zu gewährleisten und ihre Wirkungen zu präsentieren,
  •  sowie die Einbindung des Privatsektors. 

Weitere wichtige Aspekte, die angesprochen wurden, waren 

  • die IKI-Schwerpunkte Energie, Dekarbonisierung und grüne Mobilität und die weitere Unterstützung der Umsetzung der Nationalen Klimaziele (NDCs) im Rahmen des Pariser Abkommens, 
  • der Fokus auf internationale Klimapolitik und -diplomatie, 
  • das zivilgesellschaftliche Engagement und 
  • die Verknüpfung von Klima und Sicherheit im Rahmen der IKI.


„IKI India We Share“: Website für Wissensaustausch und Zusammenarbeit

Der Workshop endete mit einer Präsentation der „IKI India We Share“-Website, die als zentraler Austauschort für IKI-Projekte dient – beispielsweise zum Wissensmanagement, zum Austausch und zur Zusammenarbeit zwischen Implementierungspartnern und Interessenvertretern. 

Insgesamt erleichterte der Workshop die Diskussionen über IKI-Strategien und -Prioritäten sowie über die Erfahrungen aus den Projekten vor Ort, wobei der Schwerpunkt auf effektiver Projektkommunikation, Nachhaltigkeit und vertrauensbildender Zusammenarbeit lag, um die bilaterale und multilaterale Kooperation weiter zu verbessern und die globalen Klimaherausforderungen anzugehen.

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Kontakt

IKI Office
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
Stresemannstraße 69-71

10963 Berlin

iki-office@z-u-g.org

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