Chinesisch-Deutsche Kooperation zu Klimawandel - Klimapartnerschaft

China hat sich bis 2030 weitreichende Ziele im Umwelt- und Klimaschutz gesetzt. Im Rahmen des nationalen Klimaschutzbeitrags (NDC) zum Übereinkommen von Paris (ÜvP) unterstützt das Projekt die Verbesserung von klimapolitischen Maßnahmen innerhalb des 14. Fünfjahresplans durch strukturierte Dialoge und Wissensaustausch zu klimarelevanten Themen. Die Aktivitäten stärken zudem die Kompetenzen der chinesischen Partner bei der Klimaschutzkooperation in Drittländern sowie der nachhaltigen Finanzierung/Klimafinanzierung auf nationaler Ebene. Darüber hinaus erfolgt die Erschließung und Vorbereitung neuer Kooperationsfelder, die die Umsetzung des ÜvP unterstützen. Eine Stärkung der Kompetenzen und des Wissensaustauschs als Querschnittsthemen in allen relevanten klimabezogenen Bereichen wird unterstützt. Neben den Partnern innerhalb der jeweiligen Klimaabteilungen arbeitet das Projekt mit relevanten Fachministerien, Behörden und Institutionen Chinas und Deutschlands zusammen.

Projektdaten

Länder
China
IKI Förderung
7.500.000,00 €
Laufzeit
11/2020 bis 09/2025
Status
laufend
Durchführungs -organisation
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Politischer Partner
  • Ministry of Ecology and Environment - China
Durchführungspartner
  • Climate Investment and Finance Association (CIFA) - China
  • German Institute of Development and Sustainability (IDOS)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Mit Unterstützung der Klimapartnerschaft tauschen sich seit Dezember 2020 hochrangige Expertinnen und Experten Chinas und Deutschlands im Rahmen des vom National Center for Climate Change Strategy and International Cooperation (NCSC) und Umweltbundesamt (UBA) organisierten Chinesisch-Deutschen Track II Dialogs (T2D) in vier Arbeitsgruppen aus.
  • Am 10.11.2022 veranstalteten das UBA und das NCSC im China-Pavillon auf der COP27 ein Side Event im Rahmen des vom Projekt unterstützten T2D zu Klimawandel und nachhaltiger Entwicklung mit dem Titel „Green Transitions – How international cooperation can contribute to NDCs and long-term strategies: a case from the Sino-German Track II Dialogue“.
  • Das 6. Steering Committee Meeting of the Sino-German T2D fand vom 26.-27.04.2023. in Peking statt. Es nahmen die deutsche Delegation unter Leitung von Hr. Dirk Messner, Präsident des UBA, sowie ihre chinesischen Kolleginnen und Kollegen unter Leitung von Hr. Xu Huaqing, Director General des NCSC, teil. Hr. Zhao Yingmin, Vizeminister des chinesischen Ministerium für Ökologie und Umwelt (MEE), traf sich im Rahmen der Veranstaltung mit den Teilnehmenden. Fr. Jennifer Morgan, Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt (AA), hielt die Eröffnungsrede. Das Treffen bildete den Abschluss der ersten Projektphase des T2D und gab den Startschuss für die zweite Phase. Insgesamt wurden sechs Arbeitsgruppen zu langfristigen Emissionsreduktionsstrategien und Just Transition, Daten und Transparenz, Verluste und Schäden, Biodiversität und Klima/Nature-based Solutions (NbS), Multilaterale Verhandlungen/UNFCCC sowie Kohlenstoff-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM) gebildet.
  • Die 12. Deutsch-Chinesische Arbeitsgruppe zu Umwelt und Klimawandel unter Vorsitz von Hr. Norbert Gorißen, Deputy Special Envoy for Climate Action des AA, und Fr. Zhou Guomei, Director General des International Department des MEE fand, mit Unterstützung des Projekts, am 27.04.2023. virtuell statt. Neben der politischen Diskussion und dem Austausch wurden IKI-Projekte politisch abgesichert sowie weitere Themen als Schwerpunkte der Zusammenarbeit besprochen. An der Sitzung nahmen zudem weitere Vertreter und Vertreterinnen von chinesischer Seite (MEE, National Development and Reform Commission (NDRC), Ministry of Commerce (MofCOM), Ministry of Transport (MoT)) sowie von deutscher Seite (AA, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Deutscher Botschaft und GIZ) teil.
  • Am 06.04.2023 richteten das World Resources Institute (WRI) und GIZ gemeinsam das Subforum zu Klimafinanzierung auf dem Annual Forum 2023 der Climate Investment and Finance Association (CIFA) aus. Expertinnen und Experten von zahlreichen Institutionen, wie etwa HSBC Bank, Deutsche Börse, Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), China International Capital Corporation (CICC), Climate Bond Initiative (CBI) und Swiss Re, teilten ihre Erfahrungen in Form von Präsentationen oder im Rahmen von Paneldiskussionen. Insgesamt nahmen vor Ort 120 Personen am Subforum teil. Darüber hinaus nahmen online eine halbe Million Zuschauende teil.

Letzte Aktualisierung:
03/2024

Legende:

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