Schutzgebietsmanagement als Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und für den Klimaschutz

Zwei strategische Ziele der Aichi 2020-Ziele sind die Sicherung der Ökosysteme und Arten sowie der genetischen Vielfalt und die daraus resultierenden Vorteile für die gesamte Menschheit. Das Projekt unterstützt diese beiden Ziele durch die verbesserte Verwaltung von Schutzgebieten. Dazu baut es Kenntnisse und Kapazitäten für ein besseres Management der Gebiete auf und entwickelt die „IUCN Green List“ als internationalen Standard. Die neuen Methoden tragen zum Schutz der Schlüsselgebiete der biologischen Vielfalt und wichtiger Ökosystemleistungen sowie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels bei. Das Vorhaben erstellt und verbreitet ein weltweites Portfolio von Fallstudien, die ein erfolgreiches Management dokumentieren. Durch das IKI-Corona-Response-Paket werden Lösungen für einen "One Health"-Ansatz in die Arbeit mit jedem Partnerland integriert. Die Ergebnisse werden geteilt, um den Dialog über den neuen globalen Rahmen für die biologische Vielfalt nach 2020 zu gestalten.

Projektdaten

Länder
Kolumbien, Kenia, Peru, Vietnam
IKI Förderung
4.368.657,00 €
Laufzeit
11/2015 bis 12/2022
Status
laufend
Durchführungs -organisation
International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) - Switzerland
Politischer Partner
  • Ministry of Agriculture and Rural Development (MARD) - Viet Nam
  • Ministry of Environment, Water and Natural Resources (MEW&amp
  • NR) - Kenya*
  • Ministry of Environment (MINAM) - Peru
  • Ministry of Environment and Sustainable Development (MADS) - Colombia
Durchführungspartner
  • GRID-Arendal
  • UNEP World Conservation Monitoring Centre (WCMC)

Stand der Umsetzung/Ergebnisse

  • Im offiziellen Abschlussbericht der COP 13 wird der IUCN Green List Standard als freiwilliger Standard für die Vertragsparteien der CBD empfohlen, um den Fortschritt beim Aichi-Ziel 11 zu messen.
  • Die Verleihung der IUCN Green List Awards wurde am 24. November 2018 während der COP 14 in Ägypten gefeiert, bei der die neu in die IUCN Green List aufgenommenen Schutzgebiete bekannt gegeben wurden.
  • Bis heute wurden insgesamt 15 neue Gebiete in die IUCN Green List aufgenommen, so dass es heute insgesamt 60 Gebiete in 15 Ländern gibt. Alle vier Projektländer - Kolumbien, Kenia, Peru und Vietnam – haben durch die direkte Unterstützung des Projekts neue Gebiete in der IUCN Green List (IUCN Green List of Protected and Conserved Areas: iucngreenlist.org) beigetragen.
  • Große Fortschritte bei der Entwicklung der Governance-Struktur der PANORAMA-Partnerschaft: IUCN und GIZ verpflichten sich, als leitende Partner zu agieren, mit breitem institutionellem Engagement von UN Environment, GRID-Arendal, Rare, IFOAM - Organics International und United Nations Development Programme (UNDP).
  • Das Projekt veröffentlichte ein IUCN Green List 'User Manual', welches Richtlinien für die Implementierung der globalen Standards in Partnerländern mit teilnehmenden Schutzgebieten beinhaltet.
  • In jedem der vier Projektländer wurden Expertengruppen für die Bewertung der Green List ausgebildet, um Schutz- und Erhaltungsgebiete anhand des IUCN-Standards für gute Regierungsführung und erfolgreichen Naturschutz zu bewerten.
  • Eine neue IUCN Green List-Website, die alle umsetzenden Länder und Gebiete (einschließlich der Projektländer und -gebiete) zeigt, wurde 2020 gestartet.
  • Politische Advocacy-Aktivitäten führten zur Anerkennung des IUCN Green List Standards als Indikator zur Messung des Fortschritts im Hinblick auf Ziel 3 des strategischen Rahmens für die biologische Vielfalt nach 2020.
  • Im Zuge des IKI-Corona-Response-Pakets wurde ein Leitfaden zur Unterstützung von Schutzgebietsmanagern bei der Vorbeugung, Überwachung und Erholung von Zoonoseereignissen entwickelt und befindet sich in der Konsultationsphase.
  • Im Rahmen der PANORAMA-Partnerschaft wurde die thematische community „Artenschutzlösungen“ gegründet. Diese wird vom Global Species Programme (IUCN) und der EcoHealth Alliance koordiniert und zielt darauf ab, Artenschutzlösungen für Wildtiere und Gesundheit zu erarbeiten, insbesondere die Verbindung mit der Prävention, Überwachung, Erkennung und Intervention von Zoonosen. – Eine globale Experten-Taskforce für Wildtiergesundheit wurde eingerichtet, der Experten und Expertinnen aus den IUCN-Kommissionen sowie nationale und regionale Experten und Expertinnen aus den Partnerländern angehören.
  • In Vietnam wurde der NBSAP für den Zeitraum 2020 bis 2030 mit einer Vision bis 2050 offiziell verabschiedet. Die IUCN Green List und OECMs werden darin anerkannt.

Videos zum Projekt

Screenshot of the film

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